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All diese Informationen wurden mit erheblichen Kosten erhoben und verkörpern insgesamt einen enormen, auf mehr als 5 Milliarden Franken geschätzten Wert. Nein, nein, nein, wir schwören: Geht man von der preisbereinigten Rentenhöhe aus, lässt sich zunächst ein relativ konstantes Niveau zwischen und feststellen. Persönlich gefällt mir ich die heutige Schreibweise auf den Landeskarten gut und ich bin der Meinung, wir sollten an den heutigen Regeln möglichst wenig ändern.

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Knappes Geld sei sinnvoll zur Beendigung eines Booms , dürfe aber nicht benutzt werden, um eine deflationäre Depression zu verschärfen. Die Weltwirtschaftskrise war für Keynes die Folge einer falschen makroökonomischen Steuerung auf globaler Ebene, nicht ein Versagen oder grundsätzlicher Fehler der marktwirtschaftlichen Ordnung, wie seinem Vorwort zu den veröffentlichten Essays in Persuasion zu entnehmen ist.

Keynes verglich sich darin mit Kassandra , weil er mit den Prophezeiungen seiner Essays zu seinem Unglück erfolgreicher war als mit seinem Versuch, zu überzeugen und die Deflationspolitik mit der Rückkehr zum Goldstandard zu verhindern.

Seine Forderungen nach einer kompetenten Steuerung der Makroökonomie durch die Regierung und eine die Krise überwindende Geld- und Finanzpolitik hatten nichts mit einer staatlichen Planung wie in der Sowjetunion oder Italien unter Benito Mussolini gemeinsam. Keynes hatte Mussolini verspottet, als dieser die Kaufkraft der Lira anheben wollte, weil Mussolini sich wohl die Konsequenzen einer derartigen Deflationspolitik überhaupt nicht vorstellen konnte.

Viele Male betonte er dazu die Notwendigkeit von politischer Toleranz und konstruktiver Kritik. Keynes wollte allerdings statt des Laissez-faire -Liberalismus eine grundlegend neue Wirtschaftsform und diese durch makroökonomische Politik und demokratische Evolution erreichen. Keynes schlug eine auf die Gesamtwirtschaft bezogene staatliche Steuerung vor, die das allgemeine Niveau von wirtschaftlicher Produktion und Aktivität auf einer optimalen Höhe zu halten versuche wir würden heute sagen: Diese solle die Probleme in Angriff nehmen, die ein Einzelner nicht lösen könne, ohne die Freiheit und die Unabhängigkeit der Individuen zu beeinträchtigen.

Die zentrale Botschaft seiner General Theory besteht darin, dass das marktwirtschaftliche System auch bei flexiblen Preisen und Löhnen nicht automatisch zur Vollbeschäftigung tendiert, wie es das Saysche Theorem behauptet. Vielmehr kann es auch langfristig in einem Zustand der Unterbeschäftigung verharren; in diesem Fall soll der Staat Regierung und Notenbank zu finanz- und geldpolitischen Mitteln greifen, um die gesamtwirtschaftliche Nachfrage wieder an das Niveau heranzuführen, bei dem Vollbeschäftigung herrscht.

Eine wichtige Einsicht ist, dass mikroökonomisch sinnvolle Verhaltensweisen im makroökonomischen Kontext völlig falsch sein können als Beispiel das Sparparadoxon: Wenn ein Einzelner mehr spart, steigt sein Vermögen und sein Zinseinkommen. Machen dies alle — ohne dass eine ausreichende Investitionsnachfrage besteht — sinkt die Güternachfrage und somit Produktion, Beschäftigung und Einkommen, sodass die gesamtwirtschaftliche Sparsumme unverändert bleibt.

Durch die makroökonomische Politik soll die Nachfrage beeinflusst werden, da diese das Niveau von Produktion und Beschäftigung bestimmt, das erst bei Vollbeschäftigung durch die vorhandenen Ressourcen begrenzt wird. Letzteres ist der Fall, auf den sich die neoklassische Theorie bei ihren gesamtwirtschaftlichen Aussagen bezieht, ohne diese Begrenzung zu verdeutlichen.

Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage setzt sich aus dem privaten Konsum, den privaten Investitionen gemeint sind immer Sachinvestitionen , den Exporten und der staatlichen Nachfrage zusammen. Einwänden, seine Theorie beziehe sich nur auf die kurzfristige Sicht, hielt er entgegen: Eine der grundlegenden Neuerungen der keynesianischen Makrotheorie ist ihre Konsumfunktion.

Sie postuliert, dass Veränderungen im Konsum in erster Linie von Veränderungen im tatsächlichen verfügbaren Einkommen verursacht werden.

Dies klingt nicht besonders revolutionär, ist es aber, wenn man bedenkt, dass die neoklassische Theorie nur analysierte, was die Haushalte konsumieren würden, wenn sie auf dem Arbeitsmarkt das von ihnen angestrebte Einkommen als Produkt von bestehendem Stundenlohn und Arbeitszeit erzielt hätten. Auf dieser Konsumfunktion beruht der Multiplikator.

Die Investitionen hängen bei Keynes von der Differenz zwischen der erwarteten Rendite und den Marktzinssätzen ab. Damit stellt er sich in scharfen Kontrast zur Neoklassik, die die Kalkulierbarkeit zukünftiger Ereignisse — etwa in Form von Wahrscheinlichkeitsverteilungen — behauptet.

Keynes argumentiert, dass über die Lebenszeit einer langfristigen Investition etwa einer Autofabrik die Gewinne einfach nicht abschätzbar sind. Dies ist der wichtigste Grund für die Volatilität der Investitionen. Deshalb stellt er dem neoklassischen Konzept von Risiko der Streuung der erwarteten Verteilung um den Erwartungswert die Idee der Unsicherheit uncertainty gegenüber, die angibt, ob wir überhaupt irgendetwas über die Zukunft aussagen können.

Er folgert daraus, dass die neoklassische Annahme von rationalen Entscheidungen nutzenoptimierender Agenten nicht aufrechtzuerhalten ist. Der Markt kommt höchstens auf lange Sicht gesehen zu einem Gleichgewicht.

Sie sind auf der vorliegenden Webseite nicht archiviert. Seiten 8 bis 12, Behandlung des Gesetzes. Beratung im Ständerat am Juni , Schlussabstimmung am 5.

Oktober , Inkrafttreten voraussichtlich am 1. SwissNames enthält die Namen der Landeskarten 1: Auch wenn bei den zitierten Qualitätsmerkmalen vielleicht eher eine stabile Objektidentifikationsnummer gemeint war, muss unter diesem Ausdruck auch eine konstante Schreibweise verstanden werden. SwissNames offenbart für viele Lokalnamen mit erschreckender Klarheit die Diskrepanz zwischen den Schreibweisen auf der Landeskarte und in der Amtlichen Vermessung, z.

Zugriff im Internet zu kleinen Kartenausschnitten mit SwissNames: Preisbeispiel für unbefristete Betriebslizenz mit Updates, ganze Schweiz, Landeskarte 1: Babental auf der Landeskarte.

Ror auf der Landeskarte. Äntlisberg auf der Landeskarte. Erich Blatter weiss Bescheid. Im Zuge der geistigen Landesverteidigung habe nach dem Zweiten Weltkrieg hierzulande indes eine mundartliche Anpassung stattgefunden, weshalb auf der Landeskarte wieder das Chuenisbärgli erscheint.

Die Auskunft von Dr. Erich Blatter könnte präziser sein, denn als Mitverantwortlicher für die häufigen Änderungen der Schreibweise von Flurnamen auf Landeskarten ist er genau im Bild. Im Jahre , erliess Bundesrat Ed. Steiger als sinnvollen Kompromiss zwischen Mundart und Schrifsprache die Weisungen über die Schreibweise von Lokalnamen. Der erste Grundsatz dieser Weisung lautet: Damit wird die irrtumsfreie Orientierung und Verständigung über Orte am ehesten gewährleistet.

So wird in der Landeskarte die bisherige Schreibweise "Kuenisbergli" beibehalten. Im Widerspruch zur erwähnten Weisung wurden jedoch die Namen auf den Landeskarten laufend in zu einer extremmundartlichen Schreibweise verändert.

Im Auftrag des Bundesamtes für Landestopografie versuchte Dr. Erich Blatter im Jahre mit einem "Entwurf für Toponymischen Richtlinien der Schweiz" eine nachträgliche rechtliche Grundlage für diese Praxis zu schaffen. Eine kritische Betrachtung durch den Flurnamenforscher Dr.

Januar unter dem Titel: Juni die Eidgenössische Vermessungsdirektion: In den Kantonen Schaffhausen und Thurgau wurde beispielsweise in den letzten Jahre die Schreibweise von mehr als der Hälfte aller Lokalnamen extremmundartlich korrigiert. Wegen dieser ständig sich verändernden Schreibweise verlieren leider die Lokalnamen auf unseren amtlichen Kartenwerken immer mehr ihre wichtige Bedeutung als einfache und eindeutige Lokalisierungmittel. Vier Namen für einen einzigen Berg: Bemerkung des Redaktors dieser Webseite: Zusätzlich zu den finanziellen Aufwendungen bewirken die Änderungen der Schreibweise von Lokalnamen auch hier Verwirrungen für Kartenbenützerinnen und Kartenbenützer!

Und in Verzeichnissen und Registern wird man von den vier Schreibweisen auf Anhieb kaum die richtige treffen! Schreibweise der Lokalnamen nicht ändern! Nomenklaturverordnung Wolfenschiessen, warum nur? Viele Fragen, vermutlich nie Antworten, zur unglaublich unsinnigen Geschichte der Nomenklaturverordnung Wolfenschiessen. Neue Nidwaldner Zeitung online vom Bemerkungen des Redaktors dieser Webseite vom 5.

Informationen zum Geoinformationsgesetz und den Verordnugen. Die vorliegende Webseite fordert, dass die heutige Schreibweise von Lokalnamen auf amtlichen Karten unverändert bleiben soll.

Lokalnamen gehören zu den Geodaten. Sie können den Artikel 1 nur erfüllen, wenn sie unverändert bleiben. Kurzbezeichnung auf dieser Webseite: Die Thurgauerin Anette Büchi schrieb: Im Kanton Thurgau ist das kein Aprilscherz, sondern totaler Ernst und völlig unsinnig. Rotbühl wurde zu Roopel, Siegensee zu Zigeze usw. Die meisten Artikel zu diesem Aprilscherz vom 1. Leserbriefe in der Thurgauer Zeitung zum Text vom Es ist zu hoffen, dass die neuen extrem mundartlichen Schreibweisen so lange nicht realisiert werden, bis sie offiziell wieder rückgängig gemacht worden sind.

Blogs über geografische Namen. Auf diesen Artikel beziehen sich zwei Leserbriefe vom Thurgau "Mist, falsche Karte". Je nach PC kann das Herabladen einige Minuten dauern. Einige Textausschnitte aus der Sendung: Im Kanton Thurgau herrscht geografische Verwirrung.

Was auf den Wanderwegweisern steht, findet man nun nicht unbedingt auch auf der Landkarte. Denn auf der offiziellen Karte des Kantons sind die Flurnamen nun nicht mehr in der alten Schreibweise verzeichnet, sondern auf Mundart. So heisst es nun Roopel, statt Rotbüel oder Holpmishus statt Holzmannshaus.

Kein Mensch, der hier wohnt, sagt Roopel, alle in dieser Gegend sagen Rotbühl. Es ist eine unmögliche Situation, wenn auf der Karte etwas anderes steht als auf dem Wegweiser, und das stört mich an dieser Sache.

Die Schreibweise auf den Karten muss man seit ausrichten nach eidgenössischen Weisungen, und dort ist verlangt, dass Flurnamen von lokaler Bedeutung in Mundart geschrieben werden müssen.

Dazu ist auch der Kanton Thurgau verpflichtet. Auf der Gemeindeverwaltung von Zihlschlacht-Sitterdorf ist man unzufrieden über die neuen Schreibweisen. In allen Verzeichnissen und amtlichen Dokumenten steht hingegen Leutswil. Wenn etwas passiert, findet man Lütschwiil zum Beispiel mit den neuen Navigationsinstrumenten nicht mehr und das ist unverantwortlich. Bereits tauchen im Kanton Thurgau die ersten neuen Wegweiser auf. Nollen heisst ein beliebter Aussichtspunkt. Wer aber diesen und das Ausflugsrestaurant sucht, findet auf der Karte und bereits auf einigen Wegweisern nur noch die Schreibweise "Nole".

Es ist anzunehmen, dass im Rahmen des ordentlichen Unterhaltes die neuen Schbreibweisen auf den Wegweisern übernommen werden.

Bis das, was auf dem Wegweiser steht mit der Schreibweise auf der Karte übereinstimmt, kann es noch Jahre dauern, denn auch im Kanton Thurgau muss man sparen.

Die Verwirrung bleibt also noch jahrelang: Roopel statt Rotbühl, Holpmishus statt Holzmannshaus. Hoffentlich verirrt sich da niemand". Kommentar des Redaktors dieser Webseite vom Holzmannshaus - Holpmishus - Hopmishuus Hier ein Beispiel dafür, wie verwirrend die extreme Mundartschreibweise ist: Offiziell schreibt man statt Holzmannshaus Holpmishus.

Nicht von ungefähr heisst die Internetadresse www. Von der Öffentlichkeit unbemerkt, erhielt der Thurberg nun plötzlich den Namen Tuurbärg.

Auf Landkarten, Wegweisern und Strassenschildern stehen nun unterschiedliche Begriffe. Doch der Thurberg ist kein Einzelfall , sondern dasselbe geschah in den letzten Jahren mit Tausenden von Thurgauer Flurnamen.

Es entsteht zunehmend Verwirrung. Und wenn demnächst auch noch die Ortstafeln und Wegweiser geändert werden, wird sich manch ein Thurgauer verwundert die Augen reiben, wo er plötzlich wohnt Es scheint mir, als werde zunehmend mehr Leuten bewusst, auf welch einen abenteuerlichen Kurs die Thurgauer Nomenklaturkommission geraten ist.

Vor allem aber wird auch immer mehr Leuten bewusst, welchen Aufwand und welche Kosten dies noch auslösen wird. Meine persönliche Schätzung liegt bei Kosten in siebenstelliger Höhe - und dies für eine Aktion, die bloss Verwirrung stiftet und Unverständnis und Ärger auslöst.

Und die privaten Kostenfolgen sind noch nicht eingerechnet. Dass der Regierungsrat die Einfache Anfrage seither noch nicht beantwortet hat, verstehe ich gut. Der fürs Departement für Inneres und Volkswirtschaft zuständige Generalsekretär Andreas Keller hat jedenfalls bereits angedeutet, dass auch im Departement solche Überlegungen bestehen.

Ein solcher Halt ist zwar spät - aber umso wichtiger. Wie sieht das aus? Von Eschlikon Richtung Aadorf erreichen wir Maischhausen, das zu Maischhuuse wurde, es folgt Guntershausen, das diese Bezeichnung behält. Auch Ettenhausen bleibt Ettenhausen.

Aus Hurnen wurde Hurne, während dem kleineren Horben seine hochdeutsche Würde erhalten bleibt. Die Begründung, man habe die Namen der ehemaligen Ortsgemeinden erhalten wollen, ist wohl ein schlechter Witz, wenn man vereinheitlichen wollte. Viel schlimmer sind jedoch die Namen-Verstümmelungen. Herderen ist eine abgegangene Siedlung beim jetzigen Schützenhaus Eschlikon.

Während der Jahrhunderte, da es diese Siedlung gab, hiess sie Herderen. Niemand in unserer Gegend hat je Häädere gesagt. In der Gemeinde Eschlikon gibt es den Weiler Eichholz.

Neu ist daraus Aachholz geworden. Nach Nyffenegger habe man Rücksicht auf die ortsübliche Aussprache genommen. Ich wohne in der achten Generation in Hurnen, nie wurde in der Familie Aachholz ausgesprochen.

Auch in der Mundartform heisst der Weiler seit Jahrhunderten Eichholz. Die Verhochdeutschung fand nicht vor Jahrzehnten, sondern im In der Evangelischen Kirchgemeinde Sirnach genau Der Familienname Brun war in Hurnen und Than mehrfach vertreten. Bis sind alle Kinder auf den Namen Brun getauft worden. Ab wechselte der Pfarrer zur hochdeutschen Bezeichnung Braun, ob getauft, konfirmiert, verheiratet oder gestorben, er benutzte nur noch Braun als Familiennamen, auch für jene, die noch als Brun getauft wurden.

Es bleibt zu hoffen, dass die Gemeinden diesen Unsinn nicht mitmachen und keine Ortstafeln auswechseln oder Gemeindepläne abändern. Die Aussagen Herrn Schläpfers zielen nun dermassen am Grundtenor der Bevölkerung vorbei, dass es schon bald sträflich ist. Fast ausschliesslich alle Leserbriefe, Kommentare und Erfahrungen gehen in die andere Richtung. Es ist absolut keine Akzeptanz der "neuen" Namen festzustellen. In Tsüri, Gämmf und Sanggale wär's vielleicht anders Chefredaktorin Ursula Fraefel schaut auf das vergangene Jahr zurück.

Dabei hätte ich doch noch so viele Ideen. Mai Frau Kathy Riklin, Nationalrätin. Ich danke dem Regierungsrat freundlich für die Beantwortung dieser Fragen. In diesem Artikel wird die seltsame Meinung vertreten, dass jede und jeder den Lokalnamen Pfannenstiel nach eigenem Gutdünken schreiben möge.

Vollständiger Text KB. Der TA schreibt zu Recht, dass "Pfannenstiel" zwischen und auf der Landeskarte nicht hätte in "Pfannenstil" geändert werden sollen. In dieser Zeit wurde im gegenüberliegenden Wädenswil eine neue Strasse mit der damaligen Schreibweise "Pfannenstilstrasse" ohne ie geschrieben. Der Umstellungsaufwand wäre zu gross, um dies wieder zu korrigieren.

Die offizielle Pfannenstilstrasse wird in tel. Diese Unsicherheiten, die bei Rettungsdiensten bereits ernsthafte Zeitverzögerungen zur Folge haben können, zeigen, dass es unsinnig ist, geografische Namen ohne gewichtiges öffentliches Interesse zu ändern.

Während man hier von ein paar Ausrutschern sprechen kann, bei welchem alle gelernt haben, ist man im Kanton Thurgau gerade daran, ebenfalls zu lernen, allerdings mit sehr viel mehr Namen vgl. Leserbrief von Paul Märki, im Tages Anzeiger nicht publiziert. Oktober gelten die bundesrätlichen Weisungen für die Erhebung und die Schreibweise der Lokalnamen.

Weltkrieg die ersten Blätter der Landeskarte erschienen, wurde gemäss diesen Weisungen für den Zürcher Hausberg die bisher immer übliche Schreibweise Pfannenstiel beibehalten. Martina Gyger beschreibt in ihrem Artikel "Pfannenstiel oder Pfannenstil? Zu diesen Unsicherheiten in der Schreibweise kam es erst, als das Bundesamt für Landestopografie in den Siebzigerjahren auf einer Neuausgabe der Landeskarte die Schreibweise "Pfannenstil" einführte und damit klar die bundesrätlichen Weisungen aus dem Jahre missachtete.

Einige Jahre später hat dann das Bundesamt diesen Fehler behoben und seither wird auf den Landeskarten Zürichs Hausberg wieder richtig geschrieben. Es wird aber noch lange dauern, bis auf allen Wegweisern wieder die korrekte Schreibweise eingeführt sein wird.

Als früherer Gemeindeingenieur von Meilen erlebte ich hautnah die sinnlosen Umtriebe, welche es wegen dieser zweimaligen Änderung der Schreibweise des Namens Pfannenstiel gegeben hatte.

Paul Märki, Redaktor der Webseiten www. Der letzte Abschnitt dieses Artikels zitiert den St. Den Namen eines Berges ändern - der Verfasser dieser Webseite springt über seinen eigenen Schatten und simmt zu! Sämtliche Links in der vorliegenden Webseite lokalnamen. Mit Angabe des Unterstützungsbeitrages an die Projektkosten.

Streitig ist lediglich deren Schreibweise. Zu denken ist an den privaten schriftlichen Verkehr, abgeschlossene Verträge und an die Einträge von Adressen und Ortsbezeichnungen in Registern und Büchern. Von Bedeutung ist dies auch für den Schutz von Handel und Gewerbe sowie von Dritten, einschliesslich der nicht am Ort ansässigen Bürger. Dagegen kann das Interesse der Gemeinde an der Verbundenheit ihrer Einwohner mit ihrem Gebiet, an der Identifikation und am Zusammenhang zwischen Familien- und Ortsnamen, entgegen der Meinung der Beschwerdeführer, nicht aufkommen.

Luzerner Namenbuch 1, Seiten 1 bis Als Ergänzung zu diesem Text zitiere ich vier Stellen aus einem Schreiben vom August durch Beschluss der Flurnamenkommission in Kraft getreten. Die Abweichungen von den Eidg.

Richtlinien von ergeben sich aus den kantonalen Richtlinien. Link zum Zeitungsartikel in der Thurgauer Zeitung.

Roman Koch, Randnotizen zur Geografie der Schweiz. Bearbeitung des Artikels "Wo Unsinn einen Namen hat". Seit laufend ergänzt: Man kann lachen darüber, doch leider ist es kein Spass, wenn mit Steuergeldern Karten der Landestopografie und der amtlichen Vermessung verschlechtert werden. Wenn aus Rotbühl Roopel wird.

Änderungen der Schreibweise zahlreicher Lokalnamen im Kanton Thurgau. Links zu Infos und Kommentaren. Webseite erstellt am Letzte Revision am Lokalnamen Flurnamen auf Landeskarten: Die heutige Schreibweise soll unverändert bleiben.

Die öffentliche Bedeutung der ' Lokalnamen Flurnamen auf den Landeskarten 3. Die Schreibweise der Lokalnamen von bis 4. Die Schreibweise der Lokalnamen von bis 5. Die Schreibweise der Lokalnamen gemäss Weisungen 6. Änderungen der Schreibweise seit 7. Das Projekt für eine neue Schreibweise der Lokalnamen Flurnamen Das Projekt , ist es lediglich eine Präzisierung der Weisung ? Das Projekt verlangt eine einheitliche Schreibweise Das Projekt verlangt eine verbesserte Lokalnamenschreibung Das Projekt verlangt Verbindlichkeit Auswertung der Vernehmlassung durch swisstopo Angelo Garovi in der NZZ vom Angelo Garovi in der Berner Zeitung vom Persönliche Vernehmlassung zum "Leitfaden " Eduard Imhof, und Herbsttagung der Schweizerischen Gesellschaft für Kartografie Persönliche Vernehmlassung im 1.

Anhörungsverfahren, Februar Kreisschreiben Eidgenössischen Vermessungsdirektion, 6. Persönliche Vernehmlassung im 2. Anhörungsverfahren, November Verordnung über die geografischen Namen GeoNV , rechtskräftig Christof Widmer in der Thurgauer Zeitung vom Ida Sandl in der Thurgauer Zeitung vom Marc Engelhard in der Thurgauer Zeitung vom Marc Haltiner in der Thurgauer Zeitung vom Christian Lipp im Schweizer Fernsehen vom Kein Zurück bei Flurnamen.

Thurgauer Zeitung vom Urs Brüschweiler in der Thurgauer Zeitung vom 4. Markus Schoch im Tagblatt des Kantons Thurgau vom 4. Grundbuchverwalter, Ermatingen in der Thurgauer Zeitung vom 7. Glosse in der Thurgauer Zeitung vom 8. Und viele weitere bis Ende Parlamentarische Opposition im Kanton Thurgau Schreibweisen der Lokalnamen nicht ändern!

Presse und folgende Jahre Die Schreibweise der Lokalnamen gemäss Weisungen Zeitreise der swisstopo Zurück zur gemässigten Schreibweise.

Das Wichtigste in drei Sätzen. Auf den verschiedenen Ausgaben von Landeskarte, Übersichts- und Grundbuchplan findet man beides. Der seit Generationen dauernde Streit um die "richtige Schreibweise" soll nun abgeschlossen werden, indem die heutige Schreibweise - ob "gut" oder "schlecht" - unverändert bleibt!

Lokalnamen können auf römische oder alemannische Zeiten zurückweisen. Der Lokalname Grüt verrät, dass Wald gerodet wurde. Der Büliberg weist darauf hin, dass Einheimische nicht Bülach sagen, sondern Büli.

Und Hunderttausende von Leuten sagen Züri und schreiben Zürich. Mit Koordinaten kann jede Stelle im Gelände bestimmt werden. Die meisten Leute jedoch orientieren sich auf einer Karte nach den Lokalnamen. Sie suchen diese auch auf den Wegweisern und in Heimatkundebüchern. Die Rega erhält den Notruf einer Verunfallten , die den Standort so angibt, wie er auf ihrem Tourenführer geschrieben steht.

Gestaltungspläne, Quartierpläne und viele andere raumplanerische Erlasse werden nach Lokalnamen benannt. Auf der Landeskarte stehen ', in der Amtlichen Vermessung ' Lokalnamen. Eine veränderte Schreibweise zerstört grundlos den Bezug zu schriftlichen Akten früherer Jahre. Wer Dokumente oder Literatur über den Äntlisberg sucht, stösst in einem klassischen Verzeichnis oder in einer digitalen Datenbank nie auf Entlisberg. Und in wenigen Jahren gibt es nur noch wenige Leute, die wissen, dass der Lokalname Äntlisberg früher Entlisberg geschrieben wurde.

Der Bezug zu schriftlichen Akten früherer Jahre wird somit grundlos zerstört! Die Schreibweise von bis heute. Für die historischen Zehntenpläne, die Dufour- und die Siegfriedkarte gab es kaum Regeln über die Schreibweise der Lokalnamen. Als nach dem 2. Weltkrieg die Produktion der Landeskarte in vielen verschiedenen Massstäben ins Rollen kam, wurden am Die meisten Kantone hielten sich an diese Schreibregeln.

Die Bestrebungen nach einer mundartnahen Schreibweise wurden vom Bundesamt für Landestopografie unterstützt mit den vergeblichen Versuchen, die Weisung zu ersetzen durch die "Toponymischen Richtlinien der Schweiz" , dann in einem neuen, ebenfalls vergebliche Versuch durch den " Leitfaden ". Der Ausweg aus dem Wirrwarr. Anhörungsverfahrens ihre Stellungnahme zur Schreibweise der Lokalnamen mitgeteilt.

Die Meinungen sind eindeutig: Heute steht die Bedeutung der Lokalnamen als Informationsmittel im Vordergrund und da hilft nur ein grundsätzlicher Stopp gegen das weiteren Herumfeilen an der Schreibweise. März beriet der Nationalrat das Geoinformationsgesetz.

Die Opposition gegen masslose Änderungen der Schreibweise von Lokalnamen wird auf der vorliegenden Webseite dokumentiert.

Diese beiden Erlasse werden am 1. Juli rechtskräftig und sollen dafür sorgen, dass die Schreibweise von Lokalnamen in Zukunft nur noch aus öffentlichem Interesse geändert wird. Einlenken der Regierung im Kanton Thurgau. Einerseits betrifft dies alle 2' Ortschaften und Siedlungen. Etwa die Hälfte davon ist extremmundartlich geschrieben worden, was nun wieder rückgängig gemacht wird.

Anderseits werden die 18' Flurnamen von rein lokaler Bedeutung ihre extremmundartlich veränderte Schreibweise behalten. Für die Zukunft hat dies Folgen: Es wird noch lange dauern, bis die Korrekturen realisiert sind in allen Bereichen: Damit weichen sie auch in Zukunft ab von der für die Landeskarten vorgeschriebenen "gemässigten Mundartschreibweise" gemäss den Weisungen und Eine jahrzehntelange Phase der Verunsicherung ist damit abgeschlossen.

Die Kosten und administrativen Leerläufe in der Verwaltung und in der Privatwirtschaft können jedoch nicht rückgängig gemacht werden. Das Ziel der vorliegenden Webseite lautet: Die heutige Schreibweise von Lokalnamen Flurnamen soll unverändert bleiben. Dieses Ziel ist nun weitgehend erreicht. Der Redaktor dieser Webseite wird darum wahrscheinlich in Zukunft diese Webseite nicht weiter redigieren Paul Märki, Eine Zukunft für die kulturhistorische Bearbeitung der Lokalnamen. Die Einführung der mundartnahe Schreibweise der Lokalnamen auf amtlichen Kartenwerken ist heute nicht mehr realisierbar, weil sie im Widerspruch steht zur überwiegenden Bedeutung der Lokalnamen als Informationsmittel.

Das Bundesamt für Landestopografie macht gemäss Art. Zurück an den Anfang der Seite. Die öffentliche Bedeutung der ' Lokalnamen Flurnamen auf den Landeskarten. Ich zähle hier spontan Beispiele dafür auf, wo Lokalnamen Flurnamen der Landeskarten verwendet werden: Die Lokalnamen Flurnamen werden in allen Massstäben der Landeskarten in derselben Schreibweise geschrieben. Trotzdem werden auch in Zukunft für Gebietsbezeichnungen Lokalnamen Flurnamen verwendet.

Die Schreibweise der Lokalnamen von bis Für die Schreibweise der Lokalnamen galt die Schriftsprache als selbstverständlich.

Die eidgenössische Militärkommission hatte für die Dufourkarte u. Dadurch wird dieser Name gewissermassen offiziell. Unter dem Titel "Schrift" verfügte er: Bis zum zweiten Weltkrieg ging man davon aus, dass die Mundart auch in der deutschen Schweiz zum Untergang verurteilt sei.

Ein Anzeichen von einem Meinungsumschwung spürt man in der erschienenen "Instruktion für die Parzellarvermessung". Sie verlangt nämlich im Artikel 28 lit.

Oktober gelten die "Weisungen für die Erhebung und die Schreibweise der Lokalnamen bei Grundbuchvermessungen in der deutschsprachigen Schweiz" und seither sind einige kantonale Sonderregelungen dazu gekommen. Nomenklaturkommissionen verfügen die Schreibweise für jeden einzelnen Lokalnamen Flurnamen.

Die heutige Schreibweise ist ein Kompromiss zwischen phonetischer und schriftsprachlicher Schreibweise, wobei auch die speziellen Formen in den verschiedenen Gegenden gewürdigt werden. Die Weisungen wurden in einigen Kantonen verschieden gehandhabt. In der Regel ist aber die Schreibweise der einzelnen Lokalnamen Flurnamen auf der Landeskarte seit Jahrzehnten unverändert geblieben und diese Schreibweise wurde meist unverändert für die verschiedensten Verwendungszwecke übernommen.

Seit einigen Jahren wurde hingegen in vielen Gemeinden die Schreibweise laufend verändert. Für die Festlegung der Schreibweise ist von der ortsüblichen Sprechform, nicht von der Etymologie oder einer herkömmlichen Schreibung auszugehen; Rückbildungen abgeschliffener und verdunkelter Formen sowie andere Konstruktionen sind abzulehnen.

Man schreibe deshalb Hostet , wo so gesprochen wird, nicht Hofstatt. Nicht volkstümliche Zusammensetzungen und unnötige Beifügungen, wie Blackialp oder Alp Blacki, Juchhof, wo bloss Blacki, Juch gesprochen wird, sind zu vermeiden. Bei verschiedenen Sprechformen ein und desselben Namens ist die bodenständigere, in Zweifelsfällen und wo zweckmässig die weiter verbreitete für die Schreibweise massgebend.

In der schriftsprachlichen Form sind in der Regel zu belassen: Präpositionen und häufig gebrauchte Adjektive, insbesondere in Verbindung mit schriftsprachlichen Wörtern, z.

Durch die Bewahrung typisch und allgemein schweizerischer Lautungen und die Berücksichtigung von mundartlichen Besonderheiten, die grössere Gebiete umfassen, ist eine der Eigenart des deutschschweizerischen Namengutes angemessene Schreibweise anzustreben. Vor allem sollen, von den in Grundsatz 3 erwähnten Wörtern abgesehen, die für das Gesamtschweizerdeutsche charakteristischen Lauterscheinungen zum Ausdruck kommen Spicher, Hus, Hüser, Guet, Büel, Chalchegg.

Die Kantone regeln im Rahmen der vorliegenden Grundsätze die Berücksichtigung oder Nichtberücksichtigung von sprachlichen Sonderentwicklungen, die ihr Gebiet betreffen Bundesratsbeschluss vom Februar , Artikel 4 und 5. Schwer lesbare Formen sind nach Grundsatz 1 zu vermeiden. Namen, deren ursprünglicher Sinn dunkel oder nicht allgemein bekannt ist, sind möglichst so zu schreiben, wie sie gesprochen werden, z.

Zwitterformen konstruierte und dem Sprachgefühl widerstrebende Bildungen und Widersprüche sind zu vermeiden, insbesondere a. Schnegg mit e und mundartlichem gg , wo Schnägg gesprochen wird. Mundartformen von bekannten Ortsnamen auch Familiennamen , deren Schreibform festgesetzt ist und welche in Lokalnamen enthalten sind, sollen bewahrt werden: Für die Schreibung der Namen dient das gewöhnliche Alphabet der schweizerischen Schulschrift das Scharf- s ist als ss zu schreiben.

Gründe zur Beibehaltung aus Sicht der Benutzer. Ein formeller Beschluss über die Ausserkraftsetzung ist dem Redaktor dieser Webseite nicht bekannt. Zufällig stellt der Redaktor dieser Webseite fest, dass die Weisungen - offenbar ohne Vorbehalte - wieder als rechtsgültig im Internet aufgeführt werden: Und weiterhin in Kraft! Nochmals während 63 Jahren? Zwar werden die Weisungen nach jährigem Bestehen formell aufgehoben. Der Anhang mit den ausführlichen Weisungen für die Erhebung und die Schreibweise der Lokalnamen wird jedoch gemäss Artikel 10 der Weisungen unverändert übernommen als Anhang in den Weisungen !

Änderungen der Schreibweise seit Hat wohl das Bundesamt für Landestopografie seit einigen Jahren die Schreibweise der Lokalnamen Flurnamen im Widerspruch zur Weisung laufend verändert und soll nun das Projekt nachträglich diese Praxis legitimieren? Die vier Gemeinden der Stichproben-Analyse B. Pfannenstiel - Pfannenstil - Pfannenstiel In den Sechzigerjahren wurde auf einer Neuauflage der Landeskarte als grosse Überraschung für die Behörden der Gemeinde Meilen der Name des Berges Pfannenstiel als Pfannenstil geschrieben, was in der Gemeinde viele Umtriebe und kostspielige neue Beschilderungen zur Folge hatte.

Pelagiberg - Palagibärg Entlang der Sitter zwischen St. Die Sprache lebt und verändert sich. Der Duden hält dies fest. Er ändert von Zeit zu Zeit auch die Rechtschreibung. Flurnamen lebten und veränderten sich auch, als sie noch vor allem von den ortsansässigen Bauern, Fischern und Jägern gebraucht wurden.

Heute sind die meisten Flurnamen zu Begriffen erstarrt. Sie sind somit vergleichbar mit den Namen von Gemeinden oder von Bahnstationen, die man auch nicht mehr ändert. Es besteht auch eine gewisse Ähnlichkeit mit Familiennamen: Maier, Mayer, Meier oder Meyer!

Dank der Landeskarten wurden die Mundartformen von Flurnamen über das ganze Gebiet der Schweiz bis in unsere moderne Zeit erhalten.

Die gesprochene Sprache der ansässigen Bevölkerung im Die "Weisungen für die Erhebung und die Schreibweise der Lokalnamen bei Grundbuchvermessungen in der deutschsprachigen Schweiz vom Die bisherige konkrete Anwendung dieser Weisungen durch die beauftragten Nomenklaturkommissionen für jeden einzelnen Flurnamen. Die Lokalnamen Flurnamen auf der Landeskarte sind heute für die Öffentlichkeit in erster Linie eindeutige Lagebezeichnungen und nur in zweiter Linie ein Spiegel der Mundarten.

Darum soll die bis heute eingeführte Schreibweise der Lokalnamen Flurnamen unverändert auf allen Landeskarten erhalten bleiben, unabhängig davon, ob die Schreibweise vollkommen scheint oder nicht. Weil die Lokalnamen Flurnamen auf der Landeskarte nicht phonetisch geschrieben werden können, wird jede Weisung für die Schreibweise ein Kompromiss sein.

Also , 1' oder 15' anders geschriebene Lokalnamen? Auf jeden Fall würden jahrzehntelang verschiedene Schreibweisen derselben Lokalnamen Flurnamen in Gebrauch sein, denn eine solche Umstellung kann nicht von einem Jahr aufs andere durchgeführt werden.

Die Landeskarten werden alle 6 Jahre nachgeführt und die Benutzerinnen und Benutzer behalten ihre Kartenblätter während 20 bis 40 Jahren, bevor sie neue kaufen. Somit wären während rund 50 Jahren dieselben Lokalnamen Flurnamen auf den im Gebrauch stehenden Landeskarten in verschiedener Schreibweise anzutreffen. Und die Schreibweise von Lokalnamen Flurnamen , die in Akten zitiert sind, wird man grundsätzlich nie einer neuen Schreibweise anpassen.

Die neue Schreibweise würde von den bestehenden Nomenklaturkommissionen für jeden Lokalnamen Flurnamen individuell beschlossen. Beschlüsse, Vernehmlassungsverfahren und Änderungen der Landeskarten wären mit hohen Kosten verbunden. Die Folgekosten von Missverständnissen während der Umstellungszeit dürften ebenfalls beträchtlich sein. Hier beschreibe ich drei frei erfundene Beispiele möglicher Missverständnisse: Ein Tourist meldet dem Rettungsdienst einen Unfall.

Standort des Verletzten gemäss Landeskarte im Rucksack des Touristen: Er hätte unter Yfang suchen müssen. Steht der Bloosebärg unter Naturschutz? Ich schlage im Register der Schutzgebiete nach. Bloosebärg finde ich nicht, wohl aber Blosenberg. Hat man im Zeitpunkt der Unterschutzstellung Blosenberg und nicht Bloosebärg geschrieben?

Nach vier Jahren werden die neuen Häuser bezogen. Eine Neuzuzügerin fragt an einer Gemeindeversammlung, warum die Strasse Rohrstrasse und nicht Roorstrasse heisse, denn so sei die Gegend auf dem neuen Blatt der Landeskarte bezeichnet. Als der Gemeinderatsbeschluss gefasst wurde, stand auf der Landskarte noch Rohr. Ich meine, dass sich solche und ähnliche Missverständnisse vermeiden lassen, wenn man die Schreibweise der Lokalnamen Flurnamen grundsätzlich nicht mehr ändert!

Jedes dieser Flachmoore wird nach dem entsprechenden Lokalnamen benannt. Wird swisstopo wohl veranlassen und finanzieren, dass diese Liste und alle zugehörigen Pläne und Akten mit den Lokalnamen nach neuer Schreibweise revidiert und von den zuständigen Instanzen in allen betroffenen Gemeinden und Kantonen neu genehmigt werden? Quellennachweis für diese Liste: September Stand am Bemerkenswert ist die folgende Aussage:. Dies ist vor dem Hintergrund der derzeit kräftigen Immobilienpreissteigerungen bemerkenswert.

Möglicherweise hängt dies mit einer methodischen Umstellung des Teilindex für Mieten zusammen: Seit Anfang wird dort unter anderem die Stichprobe nach und nach angepasst. Die Auswirkungen dieser Umstellungen auf den Teilindex für Mieten sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur schwer abschätzbar. Es wäre aber möglich, dass dadurch der vom Statistischen Bundesamt ausgewiesene Anstieg der Mieten schwächer ist, als mit Blick auf die Lage am Immobilienmarkt zu erwarten wäre.

Das passiert ja teilweise auch. Die Preise für diese Vermögenswerte gehen aber nicht in die Inflationsrate ein. Denn die misst die Preissteigerung für die Lebenshaltung der Verbraucher. In den vergangenen Jahrzehnten sind die Verbraucherpreise in Deutschland fast immer gestiegen. Der Konsument musste mehr Geld für ein Produkt zahlen, als sie dafür noch vor einem Monat oder einem Jahr ausgegeben haben. Eine positive Inflation bedeutet Preisniveauzunahme, eine negative Inflation bedeutet eine Abnahme des Preisniveaus.

Die Inflation oder besser deren Veränderung wird quantitativ durch die Inflationsrate ausgedrückt. Der Bezug ist das jeweils das Vorjahr. Die Inflationsrate wird monatlich vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden ermittelt und vorab am Veröffentlichungen der Verbraucherpreise für Hier finden Sie die Werte nach Monaten:. Darüber hinaus gibt es aber noch einen indirekten Effekt des Ölpreises auf die Verbraucherpreise.

Öl ist weltweit nicht nur als Kraftstoff für Autos von Bedeutung, sondern auch Basisprodukt für die Synthese vieler weiterer chemischer Stoffe. Deshalb beeinflusst der Ölpreis auch die Preise anderer Konsumgütern und Dienstleistungen und wirkt so auch zeitverzögert auf die Kerninflationsrate. Die EZB hat die quantitative Bedeutung indirekter Auswirkungen des Ölpreises auf die Inflationsrate hier mit einer makroökonomischen Modellsimulation untersucht.

Aktuell bewirkt der stark gefallene Ölpreis eine Abnahme der Inflationsrate. Der Rückgang des Ölpreises hat die Inflation in auf einem sehr niedrigen Niveau gehalten. Der Grund dafür ist in der Abbildung 2 ersichtlich. Es wird deutlich, dass die Inflationsprognosen für und seit dem 3. Quartal in jedem folgenden Quartalsbericht weiter reduziert wurden. Bei der Betrachtung der Tabelle wird deutlich, dass sich die Inflationsrate nur in einem relativ engen Korridor bewegt. Das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Preise für einzelne Produkte tatsächlich deutlich steigen oder sinken.

Gegenläufige Preisentwicklungen heben sich so auf. Also Pech für die individuelle Inflationsrate bei denen, die gelegentlich mal ein Mehlprodukt essen, aber nicht zur Volkshochschule gehen oder das Studium vor 15 Jahren abgeschlossen haben. Wissenschaftskritisch mit der Inflationsrate hat sich besonders Prof.