Geldmarktfonds bzw. -ETFs oder Tagesgeld?

 

Geldmarktfonds. Geldmarktfonds eignen sich überwiegend in Zeiten, wenn es darum geht Kapital erst einmal zu parken. Bevor private Anleger ihr Geld also in Sparbücher oder Festgeld-anlagen stecken, sollte zuerst diese Investmentart geprüft werden.

Meist unterscheiden sich die Produkte in der Höhe des Festgeldzinses, der maximalen Anlagesumme sowie der Art der Einlagensicherung für den Fall, dass die Bank pleitegehen sollte.

Hypotheken-Ratgeber

Streben Sie eine Baufinanzierung an, ist es ganz entscheidend für die Zinskosten, wann genau Sie Ihren Kredit aufnehmen. Unabhängig davon, wie hoch der Preis Ihres Vorhabens ist oder wie viel Eigenkapital Sie einbringen können. Denn ohnehin sind die Zinssätze an den Geld- und Kapitalmärkten ständig in Bewegung. Auch auf Hypothekenzinssätze hat dies entsprechende Auswirkungen. Der.

Wie die nachfolgende Statistik zeigt, haben Anleger im Zeitraum von bis fast jedes Jahr mehr Geld in Geldmarktfonds angelegt. Wie Sie sehen, erzielte der beste der hier ausgewerteten Geldmarktfonds im 5-Jahres-Vergleich immerhin eine Wertentwicklung von 4,90 Prozent - allerdings steht dieser Fonds mit diesem Schnitt sehr alleine auf dem Parkett. Der Durchschnitt aller ausgewerteten Geldmarktfonds erzielte in diesem Zeitraum eine Rendite von minus 1,05 Prozent.

Wer hingegen kontinuierlich auf ein durchschnittlich gut verzinstes Tagesgeldkonto setzte, konnte im selben Zeitrahmen 1,79 Prozent Zinsen erzielen - und das ganze ohne Kursrisiken, ohne sonstige Kosten sowie mit gesetzlicher Absicherung der Einlagen. Wie hoch die Zinssätze der Top5-Tagesgeldangebote im Untersuchungszeitraum waren, zeigt unsere Statistik:. Die meisten Geldmarktfonds kommen also in diesem Zeitraum auf eine negative reale Wertentwicklung nach Abzug der Inflation.

Angesichts der Tatsache, dass weder Zinsen noch zukünftige Wertentwicklung garantiert werden können und Anleger teilweise Ausgabeaufschläge und in jedem Fall jährliche Verwaltungsgebühren zahlen müssen, ist es nicht verwunderlich, dass Experten von Geldmarktfonds abraten und stattdessen zu fest verzinsten Sparformen wie etwa Festgeld raten bzw.

Die Renditen der in unseren Vergleichen vorgestellten Tages- und Festgeldkonten lassen sich mit unseren Rechnern für beliebige Anlagesummen und Zeiträume berechnen:.

Vergleiche Tagesgeldvergleich Festgeldvergleich Zinsvergleich. Impressum Über uns Datenschutz Newsletter. Die Zinssätze sind nämlich beim Festgeld, zumindest bei den Laufzeiten von bis zu zwei Jahren, in aller Regel nahezu identisch mit den Zinssätzen, die Banken auf dem Tagesgeldkonto zahlen.

Nur bei mittleren und langen Laufzeiten, beispielsweise zwischen drei und sechs Jahren, erhalten Sie derzeit auf dem Festgeldkonto einen etwas höheren Zins als auf dem Tagesgeldkonto. Beim Vergleich zwischen Festgeld und Tagesgeld werden Sie vermutlich nicht nur die Gemeinsamkeiten dieser zwei Finanzprodukte interessieren, sondern insbesondere die Unterschiede. Der deutlichste Unterschied zwischen Tagesgeld- und Festgeldkonto besteht darin, dass Sie Ihr Kapital bei der Festgeldanlage für einen bestimmten Zeitraum binden, während das Guthaben auf dem Tagesgeldkonto täglich verfügbar ist.

Die meisten Banken bieten die Festgeldanlage nämlich erst ab einer Mindestanlagedauer von 30 Tagen an. Wem dieser Zeitraum jedoch ausreicht, der kann sich alternativ zum Tagesgeld natürlich auch für das Festgeld entscheiden. Da das Festgeld zu den wenigen Anlageformen zählt, die durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt sind, bietet sich ein Vergleich nicht nur mit dem Tagesgeld, sondern ebenfalls mit einem Sparkonto bzw. Bei diesem Vergleich muss man allerdings etwas differenzieren, denn während das Tagesgeld ein relativ einheitliches Produkt ist, gibt es im Bereich Spareinlagen zum Teil deutliche Unterschiede in der Produktgestaltung zwischen den Banken.

Wenn Sie das Festgeld mit einem klassischen Sparkonto in Form eines Sparbuchs oder einer sonstigen Spareinlage, ohne spezielle Bonusverzinsung, vergleichen, so zeigen sich zunächst einmal höhere Sicherheit und ungefähr identische Rendite als Gemeinsamkeiten. Beim Sparkonto kommt es allerdings natürlich darauf an, wie das einzelne Produkt ausgestaltet ist, denn manche Sondersparformen werden — ähnlich wie das Festgeld — auch nur mit einer Kapitalbindung über einen längeren Zeitraum angeboten.

Im Hinblick auf die Verfügbarkeit fällt der Vergleich zwischen Festgeld und Sparbuch ähnlich aus, wie die Gegenüberstellung von Festgeld und Tagesgeld.

Beim gewöhnlichen Sparbuch können Sie Ihr Kapital — wie beim Tagesgeld — täglich verfügen, allerdings mit einer deutlichen Einschränkung.

Die meisten Kreditinstitute berechnen nämlich ab einer bestimmten Summe, die in der Regel bei 2. Wer sich einen Überblick über die Gebührenbelastung verschaffen will, der sollte einen Blick in den Rechenschaftsbericht nicht scheuen. Dieser kann bei der entsprechenden Fondsgesellschaft angefordert werden. Weiter sollten Anleger darauf achten, dass der Geldmarktfonds nicht allzu stark von der durchschnittlichen Wertentwicklung der Konkurrenz abweicht.

Hier wird nämlich der Anlageerfolg durch die gefährliche Beimischung von Fremdwährungstiteln oder durch Investitionen in Papiere zweit- oder drittklassiger Schuldner deutlich geschmälert. Zwar kann durch die beiden genannten Investments die Rendite gesteigert werden, andererseits wächst auch das Risiko, einen Totalausfall zu erleben.

Bereits eine Insolvenz führt zu einer notwendig werdenden Wertberichtigung mit der Folge, dass hierdurch der gesamte Jahresgewinn des Geldmarktfonds aufgezehrt werden kann. Grundsätzlich gibt es keine Mindestanlagesummen bei diesem Investment, aber auch hier machen einige Anbieter eine Ausnahme und verlangen Summen zwischen 5. Einige Kreditinstitute halten auch Geldmarktfonds bereit, die auf Auszahlpläne basieren und mit monatlichen Sparraten zwischen 25 und 50 Euro angespart werden können.

Wer seine Anteile abwickeln möchte, sollte unbedingt eine Abwicklungsdauer zwischen 2 und 3 Bankarbeitstage einplanen. Erst dann wird der entsprechende Gegenwert dem Konto des Empfängers gut geschrieben.

Geldmarktfonds können ihre Gewinne entweder ausschütten oder thesaurieren wieder anlegen. Werden Geldmarktfondsanteile verkauft, unterliegt dieser bis dahin angefallene Gewinn der Abgeltungssteuer. Zu vergütende Zwischengewinne an den Vorbesitzer können von den Kapitalerträgen wieder herausgerechnet werden. Steigen die Zinsen, profitieren die Anleger automatisch auch vom steigenden Zinstrend am Geldmarkt. Anleihen oder Rentenfonds hinge-gen nehmen in dieser Phase dann an den eintretenden Kursverlusten teil.

Geldmarktfonds sind auch ein ideales Anlegemedium in Zeiten, in denen für kurzfristige Anlagen ein höherer Zinssatz bezahlt wird als dies bei langfristigen Investments der Fall ist.

Kommt es hingegen zu einem Sinken der Geldmarktzinsen, dann fällt entsprechend auch die Rendite dieses Investments entsprechend.

In diesem Falle sollte sofort in länger laufende Rentenpapiere oder in klassische Rentenfonds umgeschichtet werden. Mit diesem Trick sichern sich private Anleger weiterhin das hohe Zinsniveau — und das Ganze auch noch für einen längeren Zeitraum.

Fallen die Zinsen, können Investoren sogar mir deutlichen Kursgewinnen rechnen. Der einzige kleine Nachteil von Geldmarktfonds zu Tagesgeldkonten oder Festgeldanlagen liegt darin, dass der Anleger keine feste Verzinsung erhält, sondern vielmehr auf eine marktgerechte Verzinsung hoffen muss.

Sind die Zinsen dann auch noch rückläufig, wird mit einem Geldmarktfonds deutlich weniger verdient als bei einer Festgeldanlage. Dabei sind die Fondsgebühren noch nicht einmal eingerechnet. Steigen die Geldmarktzinsen, ist der Anleger wieder deutlich im Vorteil. Inzwischen findet auch eine interessante Alternative zum Festgeld in Deutschland immer mehr Verbreitung: Hierzu sind im Rahmen des zweiten Finanzmarktförderungsgesetzes die Voraussetzungen geschaffen worden, damit auch hierzulande in dieser Anlageform angelegt werden kann.

Geldmarktfonds legen das Geld der Anleger in Papiere mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr an. Dabei handelt es sich oftmals um Geldmarktpapiere, bei denen ein Kleinanleger normalerweise nur mit Anlagebeträgen von Über diese Fonds kann sich der Anleger aber schon mit wesentlich geringeren Beträgen in diesen Papieren engagieren. Dabei machen zwei Vorteile die Geldmarktfonds so attraktiv: Die Zinssätze liegen oftmals weit über den Festgeldzinsen.

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