Galileo genial - Folge 32: Lamas als Golfcaddies

 


Sie fühlte sich ernst genommen, wenn sie über das schrieb, was sie kannte: Angle ouvert; 1 p. La force du film provient par contre du rapport complice entre Rochefort et de Casabianca. Sie sieht ihn verständnislos an. Roscoe Karns Irish McGurn fait le pitre.

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Es dürfte der Beginn einer aufregenden Karriere sein, in der man stets das Unerwartete erwarten kann. Ein halbes Jahr später, den Geburtstag von Karl Marx billigend in Kauf nehmend, feiern sie gemeinsam. Nicht zuletzt weil so ein soziales Get together in diesen Zeiten nie verkehrt sein kann.

Eloui singt von ungeschriebenen Büchern, von leeren Leinwänden und kleinen Schatzkisten und widmet ihr Album allem Gewirr und seinen losen Enden. Hier ein Statement der Band: Die Jungs kombinieren Einflüsse aus verschiedenen Genres und kreieren so ihren einzigartigen "Bullets-Sound". Inspiriert und angetrieben von unzähligen Einflüssen, die unsere schöne aber doch kranke Welt so zu bieten hat, war relativ schnell klar, wohin der musikalische Pfad die Band bringen soll.

Das ganze Leben ist ein Kindergarten. Und hier darf und soll man sich frei und kreativ verwirklichen können! Wir versuchen aus gewohnten musikalischen Normen und Strukturen auszubrechen und dabei die Seele der Musik nicht zu vergessen. Der Zuhörer soll gefordert, jedoch nicht überfordert werden; soll sich von Text und Tönen bestätigt und zugleich zum Denken angeregt fühlen.

Eine dreckig verzerrte Gitarre wird mit intensivem, deftigem Schlagzeug und engelsgleichem Gesang kombiniert. Dabei passiert alles, was sich im Spektrum dieser Möglichkeiten für eine 2-Mann-Band kreativ umsetzen lässt und schmeckt. Bates ist rifflastiger Gitarrenrock mit Blues und Alternative Einschlägen, welcher eine Energie vermittelt, die zum Schunkeln anregt.

Valle und Schorsch machen Rock Musik. Sie gründeten sich , natürlich zu Ehren der Ramones. Mit an Bord ist u. Wir relaxen in den Hängematten, reiten Wellen, schnorcheln nach Kugelfischen, sichten Wasserschildkröten und geben mehrere Konzerte in Restaurants und Hostels. Am Nachbarstrand Mazunte findet die Tage das Jazzfestival statt. Wir lernen tolle Musiker, Künstler und Reisende kennen: Hier entstand zu Mitte des Jahrhunderts die landesweit bekannte und überaus beliebte Mariachi-Musik.

Hier finden seit vielen Jahren regelmässig unterschiedlichste Kulturfestivals statt. Hier lebt unsere Freundin Nadja, die uns mit hilfreichem Insiderwissen füttert, uns interessante Winkel der Stadt zeigt und mit uns Ausflüge ins Umland unternimmt. Bevor wir uns das erste Mal zu dritt auf die Strasse wagen, besuchen wir el Tajin. Die Ruinenstädte weist guterhaltene Reliefs und mehrere grosse, pyramidenförmige Stufentempel auf, wobei die bekannteste die sogenannte Nischenpyramide ist.

Vor dem Eingang der Stätte lassen wir uns vom faszinierenden, halsbrecherischen Spektakel der Voladores von Papantla beeindrucken. Nicht nur grosse Menschenmengen und viel Geklatsche, sondern auch das Filmteam eines nationalen Fernsehsenders, welches uns interviewt, und der Manager der international bekannten Reggaeband Los Cafres , welcher uns zu deren Konzert inklusive Backstage einlädt.

Beim wilden Getanze verrenken wir uns die Glieder jedoch dermassen, dass nichts am Besuch einer Masseuse vorbeiführt. In der Hafenstadt Veracruz heisst uns unsere Couchsurferin, die wunderbare Anaheim, mit offenen Armen willkommen, macht uns mit allerlei grossartigen Menschen bekannt, bringt uns zu sprudelnden heissen Thermen und bereitet uns die köstlichste heisse Schokolade aller Zeiten zu.

Auch musikmässig geht hier in Veracruz so einiges. So wird mal wieder im grossen Stile gejammt mit der lokalen Gypsyswingband Gallipsy , mit Jarana-Spielerinnen und mit einem argentinischen Jazzsaxophonisten.

Bei unseren Konzertlokalen herrscht eine grosse Diversität: Wir spielen in einem Barbiersalon mit Liveschaltung, in einem veganen Restaurant zur Zmittagszeit, als Begleitung für eine Frauen-Worldmusic-Tanzgruppe und auf dem Hauptplatz der Stadt neben Schuhputzern und Ramschverkäuferinnen.

Menschenmassen pressen, stossen und quetschen sich in die Metro, dafür ist man von allen Seiten von Menschenbäuchen gepolstert. Strassenverkäufer bieten an jeder Ecke ihren Spielzeug-Ramsch und Snacks an, um das Hungerslohn-Tagesgehalt ein wenig aufzubessern.

Begeistert waren wir hingegen vom chile relleno, allen voran die Herbst-Spezialität chile en nogado , eine gefüllte Peperoni mit Granatapfel-Sahne drüber! Neben Beton-Hochhäusern stehen nette Kolonialbauten, die an die blutige Conquista erinnern. Weitere kulturelle Rosinen bestaunt man in den zahlreichen Museen.

Wir begeben uns auf die Spuren der Künstlerin Frida Kahlo, um die ein regelrechter Personenkult herrscht. Neben Museen-Besuchen findet man ein ruhiges Plätzchen in den schönen Bibliotheken, wo man in einem alten Druck blättern und die expressionistischen Wandmalereien betrachten kann. Oder aber man gönnt sich zu seinem Geburtstag im Hipsterviertel Condesa , wo eine ruhigere Kugel geschoben wird, einen veganen Cappucchino und wird in einem Spa richtig durchmassiert wie die gute Fränzi.

Während wir hier waren, fand ungefähr jeden Tag eine Kundgebung statt. Darunter gegen das Gesetz, das die Heirat von Schwulen bewilligt jawohl, sogar Mexiko ist in der Hinsicht der Schweiz voraus! Der grösste Marsch kam am jährlich stattfindenden 2. Die Korruption der Regierung spürt man in der Wut der Bevölkerung, in den fehlenden Investitionen in öffentliche Infrastrukturen, in den Minimalst-Löhnen und in den Erzählungen von Zeugen der Mundtotmachung Oppositioneller.

Umso lauter schreit es: So bunt gemischt die Bevölkerung ist, so existieren hier auch alle erdenklichen Subkulturen. In den Slams Pogo-Pit wird keineswegs zimperlich miteinander umgegangen, die Pubertierenden sniffen Lackentfernungsmittel und die Mikrofone funktionieren mässig gut. Die Lokalitäten sind eine improvisierte Bühne mitten auf einer Strassenkreuzung in einem Aussenbezirk, eine gigantische Garage, deren Tore eingedrückt werden von Punks, die nicht zahlen wollen, das besetzte Auditorio Che Guevara auf dem Unigelände und der samstägliche Punkrocker Flohmarkt.

Begleitung an die Events oder ein Zuhause hatten wir jeweils von neuen und altbekannten Gesichtern; von unseren tollen Couchsurfern, dem Lateinamerikastudent Fabrizio und der Marxistin Marianna, von Fotograf und Filmemacher Leigh und Abenteurer Tom, von unserem guten Badener Hannes, der sich in Mexiko höchst nachvollziehbar in die tolle Alejandra verliebt hat, von Architekt Nacho aus Madrid und vom one and only Räff, mit dem wir eine Woche lang ein Apartment in Condesa teilten.

Zu diesem wunderbaren Herren gleich mehr…. Nein, es waren weder die bilderbuchhaften Sonnenuntergänge, die weissen Sandstrände, noch die sternenklaren Sommernächte. Diese Tatsache ist einzig und allein einer Bande grossartiger Menschen zu verdanken, die uns ab Tag Eins in ihr Herz geschlossen, in ihren Freundeskreis integriert, in ihren Häusern untergebracht und in ihren Alltag miteinbezogen haben. In alten Garagen, Wohnzimmern, fahrenden VW-Bussen, unterschiedlichen Bandräumen und an Stränden jammen wir wie die Wilden und versuchen uns in unterschiedlichen Musikgenres.

Ein absolutes Highlight sind die Aufnahmen in einem professionellen Musikstudio. Denn dem Hobbypiraten und Sänger Oli gefällt unsere Musik so gut, dass er uns dazu einlädt, mit ihm ins Studio zu gehen und einen seiner Songs aufzunehmen. Natürlich sagen wir ja. So bekommt jede von uns einen selbstregulierbaren Kopfhörer, während diverse Tontechniker bis zur Perfektion an unzähligen Mikrofonen rumschrauben… ein unvergessliches Erlebnis! Zum Schluss dürfen wir sogar noch drei unserer eigenen Stücke aufnehmen.

Neben dem Produzieren wird natürlich auch hier wieder fleissig Musik konsumiert. In Santa Cruz kann man Stunden damit verbringen, in Höhlen am Meer zu steigen, auf Reedwoodbäumen rumzuklettern, verrückte Fahrradtours zu unternehmen oder an Stränden entlang zu flitzen. Auf dem grünen Unicampus besuchen wir den originellen Wagenplatz der Studentinnen und würden am liebsten gleich einziehen.

Zusammen mit Mike und Oli packen wir den grossen Hippievan und stürzen uns ins Abenteuer. Wir wandern in wunderschöner Landschaft auf unentdeckten Pfaden, total fasziniert von der atemberaubenden Natur, ihrer Flora und Fauna Obacht, Bären! Die kulinarischen Vorzüge von Santa Cruz müssen definitiv erwähnt werden. Der Abschied von unseren Freundinnen und Freunden wird tränenreich.

Mit dieser gestärkten Willifront werden die Strassen von Los Angeles unsicher gemacht! Auf zum nächsten Abenteuer: Am Steuer Julian, ein extrem liebenswürdiger halb Schwede halb Amerikaner, der von fünf homosexuellen Elternteilen aufgezogen wurde und auf dem Beifahrersitz die Heiltherapeutin Waisam aus Hawai mit dem ansteckendsten Lachen der Welt. Paul Cless — Wake Up Call.

Käptn Horn - Das Geheimnis. Rainer Berger - Analogbuch. Nina Valentina — Auch Engel sterben. David Nicoll - The Side Album. We Survived A Horror Movie! Deejay Joker - Wir werden Weltmeister sein.

Guaia Guaia — Irrlichter. Papa Africa — World Cup New Sensation — Sirion Velvet - Simplicity. Throat-Cut - War Criminal. Skarra Mucci - Panic Girl — Burn and Rise. Nana Asamoah - number 1 Nana Asamoah. Mary Pranksters - Mary Pranksters. So kind Stacy — So kind Stacy. Room Next Door — Apocalypse Later.

Cabaret Russe - Balalaika Dreams. Martin Kilger — Wofür ich steh. Velvet Voices — In the mood 4 christmas. Joe D - After Work.