Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland

 


Netschajew für die Mitteldeutsche Zeitung, 2. RusBotschaft Dezember 28, Selbst im Sommer kam es anders als gewöhnlich zu keiner Beruhigung der Börsenaktivitäten, sondern die Kurse der Industriewerte stiegen allein in dieser Zeit binnen drei Monaten nochmals um ein Viertel an. Keynes hatte hingegen bereits nach Bekanntwerden der Bedingungen des Friedensvertrages von Versailles vor erheblichen negativen Folgen für die Gesamtwirtschaft gewarnt. Ganz anders war die Situation in Japan.

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Ich hoffe, dass Sie auf diesen Seiten zahlreiche nützliche und interessante Informationen über unser Land und seine Vertretungen in Deutschland finden. Dezember in Moskau.

November in Moskau. Telephone conversation with German Chancellor Angela Merkel bit. Wir sind den Rettungskräften für ihren selbstlosen Dienst innerhalb un… twitter. Ivanovo region, Russia https: Oper, Jungtalente und Kultur: In diesem Jahr kommt es nach Deutschland — die Eröffnung ist am 7. Das Projekt wurde einst von der russischen Regierung und dem Kulturministerium der Russischen Föderation initiiert und fand erstmals in Japan statt. Im Jahr war Italien das Gastgeberland.

In diesem Jahr kommt das Projekt nach Deutschland. Januar um Am selben Tag um Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: See More See Less. Es werde voraussichtlich in der ersten Januarwoche stattfinden. Das Datum hänge von den Terminkalendern der Präsidenten ab. Die Leitzinsen blieben wegen der desolaten Devisensituation nach der Bankenkrise hoch, ebenso die Steuern: Auf Grund der im Rückblick offenkundigen Verfehltheit von Brünings Deflationspolitik vermutete die ältere Forschung, es sei sein primäres Ziel gewesen, durch absichtliche Verschärfung der Krise die Alliierten davon zu überzeugen, dass die Reparationsforderungen einfach nicht erfüllbar waren.

Zudem würde die Einstellung der Zahlungen die radikalen politischen Kräfte schwächen. Brüning steckte in einer Zwickmühle: Er musste den Reparationsgläubigern Deutschlands ehrlichen Willen nachweisen, den Young-Plan zu erfüllen, machte sich aber eben dadurch für die politische Rechte angreifbar, auf deren innenpolitische Unterstützung er gleichwohl hoffte. So strebte er die Zollunion mit Österreich an, die aber, wie bereits erwähnt, wegen Frankreichs Widerstand den Zusammenbruch des Bankensystems einleitete.

Ob es realisierbare Alternativen zu Brünings Deflationspolitik und zur sparsamen Haushaltsführung gab, die die Krise nur verschärften, ist in der historischen Forschung sehr umstritten. Denkbar wären a eine Abkopplung der Reichsmark vom Golddevisenstandard gewesen, b eine Kreditausweitung oder c eine Erhöhung der Geldmenge z. Gegen alle drei Optionen habe es, wie der Münchner Wirtschaftshistoriker Knut Borchardt nachzuweisen versuchte, wichtige Argumente gegeben: Auf Grund der zum Teil durch eigene Schuld verschlimmerten Vertrauenskrise hätten der Reichsregierung keine Kreditmöglichkeiten offengestanden: Dieselben Argumente hätten auch gegen einen Ausgleich des defizitären Haushalts mit Hilfe der Notenpresse gesprochen.

Die Kreditausweitung, die unter Brünings Nachfolgern eingeleitet wurde und die Hjalmar Schacht , Reichsbankpräsident von bis , dann in der Zeit des Nationalsozialismus massiv betrieb, war jedenfalls nur durch die ganz erheblichen Verschleierungsmechanismen der Mefo-Wechsel möglich. Sie erschien in den ersten Jahren wirtschaftspolitisch überaus erfolgreich: In keinem anderen Land gelang es, so rasch von der Depression in eine neue Prosperitätsphase zu gelangen und Vollbeschäftigung zu erreichen.

Der Nationalsozialismus hat zu keinem Zeitpunkt das Wohlstandsniveau der Weimarer Republik wiederherstellen können bzw. Die Massenarbeitslosigkeit wurde durch zwangsarbeitsähnliche Beschäftigungsverhältnisse substituiert.

Die Stimmung der Wirtschaftsakteure besserte sich. Die bis dahin zunehmende Arbeitslosigkeit stoppte. Roosevelt setzte umfangreiche Wirtschafts- und Sozialreformen durch, die als New Deal bezeichnet wurden. Die Weltwirtschaftskrise verursachte einige weltweit beobachtbare Reaktionen: Es besteht ein Konsens unter Historikern und Volkswirten, dass aus der initialen Rezession von keine Weltwirtschaftskrise geworden wäre, wenn die US Zentralbank die Kontraktion der Geldmenge verhindert und die Bankenkrise durch Zurverfügungstellung von Liquidität gelindert hätte.

Diese von Milton Friedman und Anna J. Die zeitgenössischen Erklärungsversuche, die Gegenteiliges empfahlen, sind folglich diskreditiert. Einige Länder hatten keine ausgeprägte Bankenkrise, wurden aber dennoch von Deflation, einem starken Rückgang der Industrieproduktion und einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit heimgesucht. Auf diese Länder ist die monetaristische Erklärung nicht ohne weiteres anwendbar.

Historiker und Volkswirte sind sich aber nahezu einig, dass in diesen Ländern der Goldstandard als Transmissionsmechanismus gewirkt hat, der die amerikanische und deutsche Deflation und Wirtschaftskrise auf die ganze Welt übertrug, indem er auch die Regierungen und Zentralbanken anderer Länder zu einer Deflationspolitik zwang.

Weiterhin besteht Konsens, dass die durch die Krise hervorgerufene protektionistische Handelspolitik die Weltwirtschaftskrise noch verschlimmert hat. Die zeitgenössischen Krisendeutungen der Österreichischen Schule, Joseph Schumpeters und die Unterkonsumptionstheorie haben seit Mitte der er Jahre keine Unterstützung mehr im Mainstream der Wirtschaftswissenschaftler und Historiker. Sie wird eher von Historikern unterstützt, zumindest gegenwärtig gibt es hierfür keinen Konsens im wirtschaftswissenschaftlichen Mainstream.

Joseph Schumpeter sah die Weltwirtschaftskrise als historischen Unfall, in dem drei Konjunkturzyklen , der langfristige Kondratjew-Zyklus technischer Innovation, der mittelfristige Juglar-Zyklus und der kurzfristige Kitchin-Zyklus im Jahr gleichzeitig ihren Tiefststand erreichten. Im Gegensatz zu den späteren keynesianischen und monetaristischen Erklärungen sahen Ökonomen der Österreichischen Schule die Expansion der Geldmenge in den er Jahren als Ursache, woraus eine Fehlallokation von Kapital entstanden sei.

Staatliche Intervention jeglicher Art wurde für falsch gehalten, weil sie die Depression nur verlängern und vertiefen würde. Der amerikanische Präsident Herbert Hoover , der dieser Theorie in der Weltwirtschaftskrise weitgehend folgte, beschwerte sich später in seinen Memoiren bitterlich über diese Empfehlungen.

Bradford DeLong die Vertreter der Österreichischen Schule den prominentesten Fürsprechern der Liquidationsthese zuordnen und annehmen, dass diese die Politik von Präsident Hoover und der Federal Reserve im Sinne eines Nichtinterventionismus beeinflusst bzw. Hayeks Forderung nach einer noch kontraktiveren Geldpolitik habe nicht speziell mit der Überinvestitionstheorie zusammengehangen, sondern mit seiner damaligen Hoffnung, dass die Deflation die Lohnrigidität brechen werde.

Im industriellen Sektor erhöhte sich die Produktivität sehr stark durch Übergang zur Massenproduktion Fordismus und durch neue Managementmethoden z. In den Goldenen er Jahren vornehmlich US aufgrund Zahlungsbilanzüberschuss als Gläubiger aus dem Ersten Weltkrieg kam es zu einer schnellen Expansion der Konsumgüter- und Investitionsgüterindustrie.

Da die Unternehmensgewinne deutlich schneller stiegen als die Löhne und Gehälter und gleichzeitig die Kreditkonditionen sehr günstig waren, bestand ein scheinbar günstiges Investitionsklima, das zu einer Überproduktion führte. Ebenso wie in der Industrie hatte sich in der Landwirtschaft die Produktivität drastisch erhöht. Gründe hierfür waren der erhöhte Einsatz von Maschinen Traktoren etc. Dies führte dazu, dass bereits in den er Jahren die Preise für landwirtschaftliche Produkte kontinuierlich fielen.

Dies habe die Wirtschaft krisenanfälliger gemacht. Aufgrund dessen kann es kurzfristig zu einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage kommen, was sich negativ auf das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung auswirkt. Ein Ausgleich durch Lohnsenkungen war für Keynes eine zu riskante Lösung, da die Unternehmen in einer Wirtschaftskrise das ersparte Geld nicht investieren, sondern lieber liquide halten würden.

In diesem Fall würden Lohnsenkungen lediglich zu einer Reduzierung der Nachfrage führen. Zur Wiederherstellung des Equilibriums zwischen Angebot und Nachfrage empfahl er stattdessen eine entsprechende Ausweitung der Geldmenge. Die Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes erklärte die Länge und Schwere der Depression damit, dass Investitionsentscheidungen nicht nur von den Kosten der Finanzierung Zinssatz , sondern auch von positiven Geschäftserwartungen abhängig sind.

Demnach kann eine Situation eintreten, in der die Unternehmer so pessimistisch sind, dass sie auch bei extrem niedrigen Zinsen nicht investieren Investitionsfalle. Die Unternehmen würden also nur so viele Mitarbeiter beschäftigen, wie zur Produktion der voraussichtlich absetzbaren Gütermenge benötigt werden.

Entgegen neoklassischer Theorien kann sich ein Marktgleichgewicht somit auch unterhalb des Vollbeschäftigungsniveaus einpendeln Gleichgewicht bei Unterbeschäftigung. Dies ist die keynesianische Erklärung für die nach Ende der von bis andauernden Rezessionsphase bis zum Ende der er Jahre nur langsam sinkende Arbeitslosigkeit.

Eine Deflation ist laut Keynes deshalb besonders schädlich, weil Konsumenten und Unternehmen aufgrund der Beobachtung sinkender Löhne und Preise davon ausgingen, dass die Löhne und Preise noch weiter sinken würden. Dies führte dazu, dass Konsum und Investitionen zurückgestellt würden. Normalerweise hätten niedrige Zinsen ein Investitionssignal gesetzt. Da die Menschen jedoch erwarteten, dass sich aufgrund sinkender Löhne und Profite die reale Schuldenlast mit der Zeit erhöht, verzichteten sie auf Konsum bzw.

Keynes hatte genau wie Friedrich August von Hayek eine Wirtschaftskrise vorhergesehen. Hayek hatte allerdings auf Basis der Theorie der Österreichischen Schule die er Jahre als eine Kredit- Inflationsperiode angesehen. Die theoretisch begründete Erwartung war, dass aufgrund der gestiegenen Produktionseffizienz die Preise hätten fallen müssen.

Folglich befürwortete Hayek eine kontraktive Geldpolitik der US-Notenbank, um eine milde Deflation und Rezession zu initiieren, die die Gleichgewichtspreise wiederherstellen sollte.

Er erklärte, dass eine längere Hochzinsphase zu einer Depression führen könne. Die Spekulationsblasen an der Wall Street würden nur eine generelle Tendenz zur Unterinvestition der Unternehmen verdecken. In den er Jahren wurde der Monetarismus zum vorherrschenden Erklärungsmuster. Wie schon John Maynard Keynes führt der Monetarismus die Weltwirtschaftskrise auf die restriktive Politik der Zentralbanken und damit auf eine falsche Geldpolitik zurück.

Anders als Keynesianer halten sie Geldpolitik daher für ausreichend und lehnen ein deficit spending ab. Schwartz , welche der Federal Reserve die Schuld daran gibt, dass die Depression so tief und lang war. Zu den Fehlern gehörte, dass die FED. Während einer Depression soll die Zentralbank das Bankensystem mit Liquidität versorgen und die Regierung soll Steuern senken und Ausgaben erhöhen, um die nominale Geldmenge und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage vor dem Kollaps zu bewahren.

Einer verbreiteten Ansicht zufolge wirkte es sich katastrophal aus, dass einige Entscheidungsträger der Fed von der Liquidationsthese beeinflusst waren. Mellon had only one formula: High costs of living and high living will come down. People will work harder, live a more moral life. Values will be adjusted, and enterprising people will pick up the wrecks from less competent people. Herr Mellon sagte immer wieder: Das wird die Fäulnis aus dem System spülen. Hohe Lebenshaltungskosten und ein hoher Lebensstandard werden sich anpassen.

Die Menschen werden härter arbeiten und ein moralischeres Leben führen. Die Werte werden sich anpassen und unternehmungslustige Leute werden die Ruinen übernehmen, die weniger kompetente Leute zurückgelassen haben.

Zwischen und war die Liquidationsthese weltweit die vorherrschende wirtschaftspolitische Vorstellung. Viele öffentliche Entscheidungsträger z. Reichskanzler Heinrich Brüning , waren wesentlich vom Glauben an die Liquidationsthese geprägt und entschieden sich, die schwere Wirtschaftskrise nicht aktiv zu bekämpfen.

Vor der keynesianischen Revolution in den er Jahren war die Liquidationsthese unter zeitgenössischen Wirtschaftswissenschaftlern weit verbreitet und wurde insbesondere von Friedrich August von Hayek , Lionel Robbins , Joseph Schumpeter und Seymour Harris vertreten. Die Funktion einer Depression bestand demnach darin, Fehlinvestitionen und Unternehmen, die mit veralteter Technologie wirtschafteten, zu liquidieren, um die Produktionsfaktoren Kapital und Arbeit aus dieser unproduktiven Verwendung zu befreien, so dass sie für produktivere Investitionen bereitstünden.

Schumpeter schrieb, dass [73]. For any revival which is merely due to artificial stimulus leaves part of the work of depressions undone and adds, to an undigested remnant of maladjustment, new maladjustment of its own which has to be liquidated in turn, thus threatening business with another [worse] crisis ahead. Jede Belebung der Wirtschaft, die lediglich auf künstlicher Stimulierung beruht, lässt einen Teil der Arbeit der Depression unverrichtet und führt zu weiteren Fehlentwicklungen, neuen Fehlentwicklungen eigener Art, die wiederum liquidiert werden müssen und dies droht die Wirtschaft in eine weitere, [schlimmere] Krise zu stürzen.

Nach einer Studie von Olivier Blanchard und Lawrence Summers verursachte die Rezession von bis einen Einbruch des akkumulierten Kapitals auf das Level von vor Es wäre ihrer Ansicht nach ein Sieg für den Mammon der Ungerechtigkeit, wenn so viel Wohlstand in der Folge nicht durch allgemeine Bankrotte ausgeglichen würde.

Die Liquidation sagen sie uns, ist noch nicht abgeschlossen. Aber mit der Zeit wird sie es sein. If you go back to the s, which is a key point, here you had the Austrians sitting in London, Hayek and Lionel Robbins, and saying you just have to let the bottom drop out of the world. You will only make it worse. Man müsse es der Selbstheilung überlassen. Man könne da gar nichts machen. Alles was man tut würde es nur schlimmer machen. Schwartz sowie auf The Debt-Deflation Theory of Great Depressions von Irving Fisher entwickelte Ben Bernanke die Theorie der sogenannten Kreditklemme aufgrund von Schuldendeflation als nichtmonetäre realwirtschaftliche Erweiterung der monetaristischen Erklärung.

Ausgangspunkt ist die Beobachtung von Irving Fisher, dass ein Preisverfall Deflation zu sinkenden Nominaleinkommen führt. Da die nominale Höhe der Schulden und der geschuldeten Zinsen unverändert bleibt, führt dies zu einer Erhöhung der realen Schuldenlast.

Dies kann zu einer Schuldendeflationsspirale führen: Dies führt zu einer Verringerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und somit zu einer weiteren Verringerung der Preise Verschärfung der Deflation.

Dies wiederum führt zu noch weiter fallenden Nominaleinkommen und damit zu einer noch stärkeren Erhöhung der realen Schuldenlast. Dies führt zu weiteren Insolvenzen und so weiter. Wenn ein Kreditnehmer insolvent geht, lässt die Bank die Sicherheiten versteigern. Durch eine Deflation sinken aber auch die Preise von Sachanlagen, Immobilien etc. Dies führt dazu, dass die Banken die Risiken einer Kreditgewährung überdenken und folglich weniger Kredite vergeben. Dies führt zu einer Kreditklemme , die ihrerseits zu einer Verringerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und somit zu einer weiteren Verringerung der Preise Verschärfung der Deflation führt.

Es gibt eine starke empirische Validität, dass die Schuldendeflation eine wesentliche Ursache der Weltwirtschaftskrise war. Als Lösung des Schuldendeflationsproblems wird Reflationspolitik empfohlen. Eine eindrucksvolle Erweiterung der monetaristischen Sichtweise und des Schuldendeflationseffekts ist die zusätzliche Modellierung von Erwartungen. Eggertsson sehen die Erwartungen der Wirtschaftsakteure als einen wesentlichen Faktor für das Ende der Weltwirtschaftskrise. Die Amtsübernahme Franklin D.

Roosevelts im März markiert einen klaren Wendepunkt für die amerikanischen Wirtschaftsindikatoren. Der Verbraucherpreisindex hatte seit eine Deflation angezeigt, wandelte sich aber im März in eine milde Inflation.

Die monatliche Industrieproduktion, die seit ständig gefallen war, zeigte im März eine Trendwende. Ein ähnliches Bild zeigt sich an der Börse. Einen monetären Grund für den Wendepunkt März gibt es nicht. Eine Zinssenkung hatte es nicht gegeben und war auch nicht zu erwarten, da die kurzfristigen Zinsen ohnehin bei nahe Null waren.

Was sich geändert hatte waren die Erwartungen der Unternehmer und Konsumenten, denn Roosevelt hatte im Februar die Aufgabe mehrerer Dogmen angekündigt: Dies verursachte eine Änderung der Erwartungshaltung der Bevölkerung: Die Änderung der Erwartungen führte dazu, dass die Unternehmer mehr investierten und die Verbraucher mehr konsumierten. Eine vergleichbare Änderung politischer Dogmen fand auch in vielen anderen Ländern statt.

Das Ende der Deflationspolitik Brünings, die Erwartung einer wenn auch kleinvolumigen Konjunkturpolitik Papens sowie die Erfolge bei der Konferenz von Lausanne bewirkten einen Wendepunkt in den Wirtschaftdaten des Deutschen Reiches. Keynes , dass eine situationsangemessene Geldpolitik ein Abgleiten der Rezession in eine Depression hätte verhindern können.

In der Weltwirtschaftskrise war aber mit nominalen Zinsen nahe am Nullpunkt die Grenze einer reinen Geldpolitik erreicht. Erst eine Änderung der Erwartungen konnte die Wirksamkeit der Geldpolitik wiederherstellen. Eggertsson entgegen Milton Friedman durchaus auch eine positive Wirkung der moderat expansiven Fiskalpolitik Roosevelts, wenn auch überwiegend auf psychologischer Ebene.

Nach nahezu einhelliger Ansicht hat in diesen Ländern der Goldstandard als Transmissionsmechanismus gewirkt, der die US-amerikanische Deflation und Wirtschaftskrise auf die ganze Welt übertrug. Infolge der Weltwirtschaftskrise gingen viele Länder zu einer protektionistischen Zollpolitik über. Juni den Anfang, der eine Welle von ähnlichen Zollerhöhungen in den Partnerländern zur Folge hatte.

Andere Staaten wehrten sich gegen diese Schutzzölle , indem sie versuchten, auf anderen Wegen ihre Terms of Trade zu verbessern: Das Deutsche Reich, das auf eine aktive Handelsbilanz angewiesen war, um seine Reparationen bezahlen zu können, betrieb von bis eine krisenverschärfende Deflationspolitik , das Vereinigte Königreich löste im September den Währungskrieg der er Jahre aus, indem es das Pfund Sterling vom Gold abkoppelte; die Folge war das Ende des bis dahin gültigen Weltwährungssystems.

Nach dem Wirtschaftshistoriker Charles P.