Bau-Praxis

 


Die bisher hiervon erfassten Beteiligungen werden in die konsolidierte Nettobetrachtung nach Abs. Der Vorstand hat eine beglaubigte Abschrift der Klage und das rechtskräftige Urteil zum Handelsregister einzureichen. Für die Ermittlung des Abzugsbetrages gem.

Fondsbuchhaltung


Die Vertragsbedingungen müssen der BaFin jedoch nicht zur Genehmigung vorgelegt werden, da der Gesetzgeber davon ausgeht, dass die juristischen Personen, die in einem Spezialfonds investieren dürfen, in der Lage sind, ihre Rechte selbst durchsetzen zu können.

Auch die Erstellung von Verkaufsprospekten entfällt bei dieser Form des Fondstyps. Die Erstellung von Jahresberichten birgt ebenfalls Erleichterungen gegenüber der Erstellung von Jahresberichten für Publikumsfonds. Darüber hinaus darf mit Einverständnis der Anleger von einer Vielzahl gesetzlicher Vorschriften abgewichen werden. Die Fondsgesellschaft und der Anleger können also vertraglich festlegen, dass für den Spezialfonds bestimmte gesetzliche Vorgaben nicht oder nur in abgewandelter Weise gelten.

Nach deutschem Recht dürfen an solchen Fonds nur Anleger beteiligt sein, die nicht Natürliche Personen sind. In der Regel ist an einem Spezialfonds nur ein einziger Anleger beteiligt. Nach deutschem Recht dürfen nicht mehr als Anleger beteiligt sein. Ein Spezialfondsinvestment bedeutet für die Anleger insbesondere ein professionelles Asset Management und kundenindividuelle Anlagepolitik. Verbunden wird diese Anlagestrategie mit der Expertise eines globalen Portfoliomanagements. Der hier ständig gewährleistete Kontakt zu den Anlegern bietet einen kontinuierlichen Informations- und Erfahrungsaustausch.

Ein zeitnahes und auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtetes Reporting schafft umfangreiche Transparenz über die Vermögensentwicklung. Spezialfonds ermöglichen insgesamt eine individuelle und flexible Ertragssteuerung. So ist die Aufstockung oder Rückgabe von Fondsanteilen durch den Anleger jederzeit möglich. Neben der Ausschüttung am Geschäftsjahresende können in den meisten Fällen und bei Bedarf auch Zwischenausschüttungen realisiert werden.

Eine abgestimmte Anlagestrategie erleichtert zudem die Cash-Flow-Steuerung. Diese Privatanleger müssen sich lediglich qualifizieren. Die Qualifikation besteht darin, dass die Privatanleger ihre Investmenterfahrung bestätigen und mindestens Sie werden auch gelegentlich Third- oder White-Label-Fonds genannt. Diese Summe kann auch, in der Gesamtheit, von mehreren Anlegern stammen. Aufgrund der Kosten, die mit der Fondsauflegung und Verwaltung entstehen, lohnt sich ein Spezialfonds erst ab einem Anlagebetrag von ca.

Seitenanfang Richtlinienkonforme Fonds Seit dem 1. Auf Grundlage dieser Richtlinie werden die Fonds in zwei Kategorien geführt: Unter den richtlinienkonformen Fonds kann man sich die bisher bekannten Fondsarten Aktien-, Renten-, Geldmarktfonds vorstellen. Richtlinienkonforme Sondervermögen sind also der Standard-Fondstyp.

Bei diesem Investmentfonds handelt es sich um den in Europa standardisierten Fonds, der europaweit den gleichen Risikostreuungs- und Anlageschutzvorschriften unterliegt. Dazu zählen Aktien von in- und ausländischen Emittenten, festverzinsliche Wertpapiere oder Schuldverschreibungen. Bei Investitionen in Bankguthaben muss man beachten, dass sie eine maximale Laufzeit von einem Jahr nicht überschreiten dürfen. Investitionen in andere Investmentfondsanteile dürfen sowohl bei ausländischen als auch bei inländischen richtlinienkonformen Fonds vorgenommen werden.

Seitenanfang Nicht-richtlinienkonforme Fonds Unter den nicht-richtlinienkonformen Fonds fallen die neuen Investmentfonds, die hinsichtlich ihrer Anlagemöglichkeiten nur sehr geringen Auflagen unterliegen. Diese Fonds können ihre zur Verfügung stehenden Mittel sehr flexibel gestalten. Sie müssen sich nicht mehr exakt festlegen, in welche Art von Wertpapieren sie investieren.

Zusätzlich dürfen sie auch Anteile anderer Investmentfonds erwerben, was sie zu einer Art Teildachfonds machen kann. Als einer der bekanntesten nicht-richtlinienkonformen Sondervermögen gilt der Hedgefonds. Bei den nachfolgend aufgeführten Fondstypen handelt es sich um Fonds, die nicht durch die europäische Richtlinie standardisiert wurden:. Spezialfonds sind generell nicht richtlinienkonforme Sondervermögen. Er kann als internationaler Aktienfonds weltweit investieren oder in Aktien einer bestimmten Region oder Landes.

Bei einer Auswahl internationaler Aktientitel spielt als ein wesentlicher Faktor die Entwicklung der Wechselkurse Devisenkurse eine bedeutende Rolle. Weitere Alternativen sind Investitionen in bestimmte Branchen Branchenfonds oder in Aktien, die in einem bestimmten Index gelistet werden Indexfonds. Durch die Einhaltung der gesetzlichen Anlagegrenzen erfolgt automatisch eine Streuung des Fondsvermögens auf mehrere Aktientitel. Der Anlageschwerpunkt eines Aktienfonds ist in den Vertragsbedingungen und dem Verkaufsprospekt festgelegt.

Aus diesem Grund sind Aktienfonds eher eine langfristige Anlage und eignen sich nicht für kurzfristige oder sicherheitsbewusste Anleger. Aufgrund der breiten Streuung sind Aktienfonds aus Sicht des Anlagerisikos geeigneter als eine Direktanlage in Aktien. Seitenanfang Rentenfonds Ein Rentenfonds investiert hauptsächlich in festverzinsliche Wertpapiere Staatsanleihen, Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze, Kommunalobligationen, Hypotheken-Pfandbriefe, Wandel- oder Unternehmensanleihen.

Auch hier ist eine Unterscheidung nach Anlageländern und dementsprechend nach Anlagewährungen möglich. Die Anlagestrategie sorgt für eine ausgewogene Struktur nach Laufzeit der Papiere, Bonität der Emittenten, sowie bei global investierenden Fonds nach Währungen.

Fällige Anleihen werden direkt wieder angelegt. Das gleiche gilt für die Zinsen. Auch sie werden wieder direkt dem Fondsvermögen zugeführt.

Die wichtigste Ertragskomponente bei Rentenfonds sind die Zinseinnahmen. Aber auch Wechselkurse spielen, speziell bei Währungsfonds und weltweit anlegenden Fonds, eine wichtige Rolle.

Rentenfonds sind aus Richtung mittelfristiger Anlagehorizont und mittleren Renditechancen interessant. Ja nach den Vertragsbedingungen können sie flexibel den Schwerpunkt innerhalb der beiden Anlageformen variieren. Bestimmte Fonds dürfen auch Immobilienwerte einbeziehen. Für Anleger, die Sicherheit kombiniert mit Chancen am Aktienmarkt suchen, sind Mischfonds die ideale Anlagemöglichkeit.

Seitenanfang Indexfonds In Indexfonds werden die darin befindlichen Wertpapiere eines bestimmten Index z. Dax möglichst exakt nachgebildet.

Die Investition geschieht im gleichen Verhältnis wie in dem abzubildenden Index. In Deutschland sind Indexfonds erst seit Inkrafttreten des 3. Finanzmarktförderungsgesetzes im April möglich. Vorher war es durch rechtliche Anlagegrenzen nicht möglich einen Index exakt nachzubilden. Indexfonds benötigen kein aktives Fondsmanagement. Durch diesen geringeren Personalaufwand entstehen ernorme Kostenvorteile. Für Anleger, die sich an bestimmten Indizes orientieren wollen, eignet sich diese Anlageform.

Indexfonds eignen sich nicht für kurzfristige Spekulationen. Sie investieren in Termingelder bei Banken und sogenannten Geldmarktinstrumenten. Geldmarktinstrumente sind kurzfristige verzinsliche Wertpapiere und Schuldscheindarlehen. Diese Anlagen dürfen eine Laufzeit von höchstens 12 Monaten haben - bzw. Gleichzeitig kann man ähnlich kurzfristig disponieren wie bei einem Girokonto. Während Anleger bei Festgeld eine bestimmte Laufzeit vereinbaren oder bei einem Sparbuch eine bestimmte Kündigungsfrist zu beachten haben, können Anteile an einem Geldmarktfonds börsentäglich zurückgegeben werden.

Geldmarktfonds eignen sich für eine kurzfristige Anlage. Sie werden teilweise ohne Ausgabeaufschlag angeboten. Seitenanfang Garantiefonds Garantiefonds sind Fonds, die am Ende der festgesetzten Laufzeit entweder mindestens die Rückzahlung des ursprünglich eingezahlten Anlagebetrags, eines bestimmten Prozentsatz davon z.

Zusätzlich wird der Anleger bis zur Endfälligkeit des Fonds mit einer bestimmten Partizipationsquote an der Entwicklung des dem jeweiligen Fonds zugrundeliegenden Aktienindex beteiligt. Der Sinn eines Garantiefonds liegt darin, dass Kursrisiko der Märkte durch die Anwendung entsprechender Options- oder Absicherungsstrategien zu begrenzen. Diese Sicherheit wird durch eine gegebenenfalls geringere Rendite gegenüber eines Direktinvestments erkauft. Der übrige Teil des ursprünglichen Anlagebetrages wird dann in Optionen auf den zugrundeliegenden Basiswert investiert.

Sie bieten damit eine doppelte Risikostreuung. Das Fondsvermögen wird auf mehrere Zielfonds verteilt. In den Zielfonds befinden sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Wertpapieren. Diese Anlageart ermöglicht eine standardisierte Vermögensverwaltung für relativ geringe Beträge. Die Auswahl der entsprechenden Zielfonds trifft das Fondsmanagement. Anleger mit Ziel eines mittel- bis langfristigen Anlagehorizonts nutzen diese Form der Geldanlage. Durch die breite Streuung auf mehrere Fonds sind aber normalerweise Risiko und Chance geringer als bei den Einzelfonds.

Diese Teilfonds können in unterschiedliche Vermögenswerte oder Märkte investieren und haben somit unterschiedliche Anlageschwerpunkte. Sie agieren rechtlich und wirtschaftlich eigenständig. Umbrella Fonds dürfen jedoch nicht mit Dachfonds verwechselt werden. Der Anleger hat die Möglichkeit in verschiedene Anlagen zu investieren zwischen den Teilfonds zu switchen , ohne erneut einen Ausgabeaufschlag bezahlen zu müssen.

Nur beim Kauf des Umbrella Fonds fällt einmalig der Ausgabeaufschlag an. In Deutschland ist die Auflage dieser Fonds nicht möglich. Seitenanfang Hedgefonds Eine neu eingeführte Fondsart sind die Hedgefonds. Hedgefonds investieren in alles, was Rendite verspricht. Zur Steigerung des Investitionsgrads können Hedgefonds unbeschränkt Kredite aufnehmen, in Derivate investieren und Vermögensgegenstände verkaufen, die sich nicht im Fondsvermögen befinden die sogenannten Leerverkäufe.

Das Ziel ist, unabhängig von der aktuellen Kapitalmarktentwicklung, eine möglichst hohe Wertentwicklung zu erzielen. Da für Hedgefonds fast keine regularischen Beschränkungen bestehen, besteht für den Anleger ein potentiell höheres Risiko als bei anderen Fondsanlagen.

Hedgefonds gibt es in 2 Ausprägungen:. Diese Entwicklung konnte sich von bis aufgrund der weiteren Harmonisierung auf europäischer Ebene verstärken. Ziel ist die Vereinheitlichung des Europäischen Binnenmarkts für Investmentfonds. Im Investmentgesetz sind verstärkt Ermächtigungen zum Erlass von Rechtsverordnungen vorgesehen, um technische Detailregelungen z.

Insbesondere durch die Einführung eines beschleunigten Genehmigungsverfahrens für Vertragsbedingungen von Investmentfonds werden bei der BaFin Kapazitäten für wesentlichere Aufsichtsaufgaben frei. Im Rahmen einer verbesserten Marktaufsicht werden zusätzlich neue Meldepflichten eingeführt, die die BaFin in die Lage versetzen, zeitnah und gezielt gegen Missstände vorzugehen. Ergänzt werden diese aufsichtsrechtlichen Regelungen durch eine Neufassung des Katalogs der Ordnungswidrigkeiten.

Besonders die anfallenden Kosten und Gebühren müssen transparenter dargestellt werden. Durch diese vereinheitlichten Anforderungen wird der Anleger in die Lage versetzt, einen besseren Vergleich der auf dem Markt angebotenen in- und ausländischen Produkten vorzunehmen. Investmentsteuergesetz Ziel dieses Gesetzes ist die Sicherstellung der Besteuerung von Investmentgewinnen. Die Leitidee der Investmentbesteuerung ist das Transparenzprinzip. Das Gesetz schafft keine eigene Investmentsteuer, sondern enthält Regelungen, wie Anteile an Investmentfonds im Rahmen der Einkommen- und Körperschaftsteuer zu behandeln sind.

Zwar gibt es auch eine besondere Kapitalertragsteuer für Fondserträge, diese wird jedoch mit der Einkommensteuer verrechnet und dient so praktisch der Absicherung gegen Steuerhinterziehung. Das Gesetz trat am Januar in Kraft. Datum der letzten Änderung ist der Inkrafttreten der letzten Änderung: Ein wesentlicher Schwerpunkt bildet hierbei die Regelung der zulässigen Vermögensgegenstände in die investiert werden darf.

Diese Richtlinie schreibt ferner eine Reihe von Pflichtinformationen für Anleger vor: Ausführliche und vereinfachte Verkaufsprospekte, sowie die Jahres- und Halbjahresberichte. Hierbei ist insbesondere geplant, das Anzeigeverfahren für den grenzüberschreitenden Vertrieb zu vereinfachen, grenzüberschreitende Fondsfusionen zu ermöglichen und ein neues Konzept der Anlegerinformation einzuführen, welches den bisherigen vereinfachten Verkaufsprospekt ablösen soll.

Des weiteren soll durch dieses Gesetz der Schutz des Anlegers gewährleistet werden. Die Kontrollfunktion wird durch die BaFin wahrgenommen. Verletzungen werden mit Schadenersatzansprüchen geahndet. Insidergeschäfte sind verboten und werden von der Staatsanwaltschaft verfolgt. Darüber hinaus verpflichtet das Wertpapierhandelsgesetz die Wertpapierdienstleistungsunternehmen zu einer anlage- und anlegergerechten Beratung sowie zur Einholung und Dokumentation von Angaben des Kunden zu seinen Erfahrungen, Anlagezielen, Vermögensverhältnissen und seiner Risikobereitschaft.

Februar regelt den Derivate-Einsatz in den Investmentfonds. Davon ausgenommen sind ausdrücklich Hedgefonds Fonds mit besonderen Risiken. In der Verordnung ist festgelegt worden, dass Sondervermögen, die derivate Produkte beinhalten, einem Risikomanagement unterliegen müssen. Dieses Risikomanagement hat die Aufgabe, die Risiken des Sondervermögens permanent zu messen und zu steuern. Die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft muss jedem Sondervermögen einen risikoadäquaten Stresstest unterziehen.

Die Stresstests müssen in das Risikomanagement integriert sein und ihre Ergebnisse müssen bei den Anlageentscheidungen für das Sondervermögen angemessen berücksichtigt werden. Die Stresstest sind mindestens monatlich durchzuführen. Als Grundlage ist für jedes Sondervermögen ein Programm für die Durchführung von Stresstests zu entwickeln.

Die Derivateverordnung sieht den Einsatz eines vereinfachten und eines qualifizierten Ansatzes zur Ermittlung der Auslastung der Marktrisikogrenzen vor. Er erfordert einerseits den Einsatz teurer Risikomess-Systeme, erweitert aber andererseits die Anlagemöglichkeiten der Fonds erheblich. Einfacher Ansatz Er darf angewendet werden, wenn alle im Sondervermögen enthaltenen Marktrisiken genau erfasst und bemessen werden können. Ausübung entweder während der gesamten Laufzeit oder zum Ende der Laufzeit möglich; der Optionswert hängt zum Ausübungszeitpunkt linear von der positiven oder negativen Differenz zwischen Basispreis und Marktpreis des Basiswerts ab und wird Null, wenn die Differenz das andere Vorzeichen hat.

Qualifizierter Ansatz Der qualifizierte Ansatz erlaubt Derivate und strukturierte Produkte, deren Risiko die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft messen und bewerten kann.

Er sieht unter anderem ein Vergleichsvermögen vor. Hierbei handelt es sich um ein derivate freies Vermögen, dessen Marktwert dem aktuellen Marktwert des Sondervermögens entspricht und somit als Benchmark zur Messung des Risikos herangezogen wird. Der einem Sondervermögen zuzuordnende potentielle Risikobetrag für das Marktrisiko darf zu keinem Zeitpunkt das Zweifache des potentiellen Risikobetrags für das Marktrisiko des zugehörigen Vergleichsvermögens übersteigen.

Zugehöriges Vergleichsvermögen Hierbei handelt es sich um ein derivate freies Vermögen, dessen Marktwert dem aktuellen Marktwert des Sondervermögens entspricht. Die Zusammensetzung des Vergleichsvermögens muss den Vertragsbedingungen und den Angaben des vollständigen und vereinfachten Verkaufsprospektes den Anlagezielen und der Anlagepolitik des Sondervermögens entsprechen sowie die Anlagegrenzen des Investmentvermögens, mit Ausnahme der Ausstellergrenzen, einhalten.

Im Zweifelsfall sind für das Vergleichsvermögen diejenigen Vermögensgegenstände zu wählen, die den geringeren potentiellen Risikobetrag für das Marktrisiko ergeben.

Zusammenfassung Investmentgesetz InvG heute: Kapitalverwaltungsgesellschaft KVG Kapitalanlagegesellschaften Kapitalverwaltungsgesellschaften sind Unternehmen, deren Geschäftsbereich darauf ausgerichtet ist, inländische Investmentvermögen zu verwalten und Dienstleistungen zu erbringen. Allgemeine Bankgeschäfte dürfen sie nicht oder nur ganz eingeschränkt betreiben.

Da Kapitalanlagegesellschaften Kapitalverwaltungsgesellschaften keine Einlagenkreditinstitute sind, dürfen sie keine Kredite geben und keine Kundenkonten führen. Sie ist für die Fondsverwaltung verantwortlich, auch wenn bestimmte Aufgaben auf andere Gesellschaften outgesourct worden sind. Kapitalanlagegesellschaften Kapitalverwaltungsgesellschaften unterliegen der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzleistungsaufsicht BaFin.

Rechtsform Als Rechtsform darf nur die Aktiengesellschaft oder eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gewählt werden. Der Aufsichtsrat soll die Interessen der Anleger gewährleisten. Erlaubnisantrag In dem Antrag muss ein Nachweis der zum Geschäftsbetrieb erforderlichen Mittel enthalten sein. Einen Geschäftsplan, aus dem die Art der geplanten Geschäfte sowie der organisatorische Aufbau und die geplanten internen Kontrollverfahren hervorgehen.

Sie handelt bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben unabhängig von der Depotbank. Im Einzelnen bedeutet das: Überwachung der Anlagepositionen bezogen auf das Gesamtrisikoprofil des Investmentvermögens geeignete Regelungen für die persönlichen Geschäfte der Mitarbeiter geeignete Regelungen für die Anlage des eigenen Vermögens in Finanzinstrumenten Kontroll- und Sicherheitsvorkehrungen für den Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung vollständige Dokumentation der ausgeführten Geschäfte angemessene Kontrollverfahren interne Revision Kapitalanforderungen Anfangskapital von Voraussetzung dafür ist, dass das Auslagerungsunternehmen über die entsprechende Qualifikation verfügt.

Sie hat sich insbesondere die erforderlichen Weisungsbefugnisse und die Kündigungsrechte vertraglich zu sichern. Anzeigen Die nachfolgend aufgeführten Aktionen setzen eine unverzügliche Mitteilung an die BaFin voraus: Die Möglichkeiten des 4.

Das bisherige Fondsmanagement von Spezialfonds zeichnete sich überwiegend dadurch aus, dass pro Investmentfonds ein Institut für alle Tätigkeiten ausgesucht wurde. Solange die entsprechende Performance der einzelnen Fonds stimmte, bestand kein Bedarf an dieser Situation etwas zu ändern.

Seit dem speziell im Jahr die Performance der Fonds sank, wurde über neue Lösungen nachgedacht. Es reicht nun vollkommen aus, das vertraglich zu regeln und die Verwaltung des Fonds bei dem ursprünglichen Verwalter zu lassen. Die aggregierte, konsolidierte Gesamtbetrachtung erfolgt über einen "virtuellen Master Fonds", der alle Positionen und Berechnungen zusammenführt und simuliert, dass alle Sondervermögen in nur einem Fonds zusammengefasst sind bilanziell und steuerlich bleiben die einzelnen Sondervermögen jedoch weiterhin getrennt.

Zusammenfassung aller Assetklassen und Mandate in einem einzigen realen Spezialfonds. In dieser Variante ist nur noch der Master Fonds als juristische Einheit zu betrachten bilanziell und steuerlich eine Bewertungseinheit.

Master KVG mit entsprechenden einzelnen Unterfonds: Geltendmachung von Ansprüchen der Anleger: Verwahrung Geld und Wertpapiere Die Verwahrung der zum Investmentvermögen gehörenden Wertpapiere und Gelder sind in einem gesperrten Depot und auf Sperrkonten vorzunehmen. Die Wertpapiere dürfen nur einer Wertpapiersammelbank, einem anderen in- oder ausländischen Kreditinstitut oder einem anderen ausländischen Verwahrer, sofern dieser die Voraussetzungen des Depotgesetzes erfüllt, zur Verwahrung anvertraut werden.

Die zum Investmentvermögen gehörenden Guthaben sind auf Sperrkonten zu verwahren. Die Depotbank ist berechtigt und verpflichtet, auf den gesperrten Konten vorhandene Guthaben auf Sperrkonten bei anderen Kreditinstituten zu übertragen, wenn die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft die Depotbank anweist.

Der Bestand an Immobilien sowie Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften und weitere nicht verwahrfähige Vermögensgegenstände sind laufend zu überwachen. Anteile dürfen nur gegen volle Leistung des Ausgabepreises ausgegeben werden.

Der Preis für die Ausgabe von Anteilen der Ausgabepreis muss den Wert des Anteils am Sondervermögen zusätzlich eines in den Vertragsbedingungen festzusetzenden Aufschlags entsprechen. Der Ausgabepreis ist an die Depotbank zu entrichten und von dieser abzüglich des Aufschlags unverzüglich auf einem für das Sondervermögen eingerichteten gesperrten Konto zu verbuchen.

Der Preis für die Rücknahme von Anteilen der Rücknahmepreis muss dem Wert des Anteils am Sondervermögen abzüglich eines in den Vertragsbedingungen festzusetzenden Abschlags entsprechen. Der Rücknahmepreis ist, abzüglich des Abschlags, von dem gesperrten Konto an den Anleger zu zahlen. Der Ausgabeaufschlag und der Rücknahmeabschlag können an die Gesellschaft ausgezahlt werden.

Zahlung- und Lieferung Der Kaufpreis aus dem Verkauf von Vermögensgegenständen des Investmentvermögens, die anfallenden Erträge, Entgelte für Wertpapier-Darlehen und der Optionspreis, den ein Dritter für das ihm eingeräumte Optionsrecht zahlt, sowie sonstige dem Investmentvermögen zustehende Geldbeträge, sind von der Depotbank auf einem für das Investmentvermögen eingerichteten gesperrten Konto zu verbuchen.

Zustimmungspflichtige Geschäfte Die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft darf die nachstehend aufgeführten Geschäfte nur mit Zustimmung der Depotbank durchführen: Geldanlage bei anderen Kreditinstituten Kontrolle der Fondspreisermittlung Anlagegrenzprüfungen Einrichtung der gesetzliche und vertraglichen Anlagegrenzen Verfügung von Immobilien Belastung sowie Abtretung von Forderungen auf Immobilien 3.

Kontrollfunktionen im täglichen Prozessablauf Anlagegrenzprüfungen Einrichten der Anlagegrenzen Die Anlagegrenzen werden im Fondsbuchhaltungssystem durch die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft bei Auflegung eines neuen Fonds eingerichtet und bei Bedarf geändert.

Die Erfassung und Freigabe unterliegen dem 4-Augen-Prinzip. Die Depotbank ist verpflichtet, das Aufsetzen der Grenzprüfungen und die jeweiligen Änderungen, ebenfalls nach dem 4-Augen-Prinzip, zu kontrollieren und zu dokumentieren.

Da die Depotbank bei jeder neuen Fondsauflage involviert ist, wird gewährleistet, dass sie auch über die aufzusetzenden vertraglichen Anlagegrenzen informiert ist.

Über Anlagegrenzenänderungen wird die Depotbank über Protokolle der jeweiligen Anlageausschusssitzungen informiert. In diesen Sitzungen wird entschieden, ob die Anlagepolitik und damit die einzuhaltenden Anlagegrenzen geändert oder beibehalten werden. Die gesetzlichen Anlagegrenzen sind im Gegensatz dazu fest definiert und dürfen können nicht geändert werden.

Streng genommen, müsste sie vor der Abwicklung des jeweiligen Kauf- bzw. Verkaufsauftrags prüfen, ob diese zu einer Anlagegrenzverletzung führt. Wenn ja, dürfte das entsprechende Geschäft nicht getätigt werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass eine Prüfung eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen würde und in Grenzfällen mit erheblichen juristischen Unsicherheiten zu rechnen wäre, so dass das bereits eingegangene Geschäft unter Umständen nicht rechtzeitig erfüllt werden könnte. Dieses wäre nicht mit den Interessen der Anleger vereinbar.

Da diese zeitnahe Kontrolle in der Praxis durch die Depotbank nicht durchführbar ist, wird die Kontrolle der Anlagegrenzen nach der Abwicklung des Geschäftes durch die Wirtschaftsprüfer akzeptiert. Vorgehensweise der Kontrollen Die Prüfung der Anlagegrenzen kann nur im Sinne des Investmentgesetzes Kapitalanlagegesetzbuches KAGB durchgeführt werden, wenn die Depotbank entweder Zugriff auf das Fondsbuchhaltungssystem und damit auf die Anlagegrenzprüfungen der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft hat oder ein eigenes System betreibt.

Die Depotbank fragt börsentäglich im Fondsbuchhaltungssystem der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft oder im eigenen System die Verletzungen der Anlagegrenzen ab. Bei Publikumsfonds ist eine tägliche Abfrage gesetzlich vorgeschrieben.

Bei Spezialfonds kann mit Zustimmung der Anleger eine wöchentliche Anlagegrenzprüfung erfolgen, wobei sämtliche Transaktionen der jeweils vorangegangenen Woche in die Prüfung einbezogen werden müssen. Aufgrund dieser täglich stattfindenden Abfragen werden Verletzungen und deren Ursachen aufgedeckt und müssen lückenlos und fortlaufend dokumentiert werden. Für Anlagegrenzen, die mit dem Anlagegrenzenprüfungssystem nicht oder noch nicht überprüft werden können weil das Aufsetzen der Grenzen so kompliziert ist, dass sie einer separaten Programmierung unterliegen müssen , hat die Depotbank eigene Kontrollprozesse zu definieren.

Kontrolliert die Depotbank anhand des Fondsbuchhaltungssystems die Anlagegrenzen, sind folgende Punkte im Depotvertrag zwingend zu vereinbaren: Des weiteren werden die Kapitalanlagegesellschaften Kapitalverwaltungsgesellschaften und die Investmentaktiengesellschaften nach dem Investmentgesetz Kapitalanlagegesetzbuch KAGB überwacht Marktaufsicht.

Darüber hinaus prüft sie auf Grundlage des Investmentgesetzes Kapitalanlagegesetzbuches KAGB die Vertriebsanzeigen ausländischer Investmentfonds, die in Deutschland öffentlich vertrieben werden sollen.

Sie kann dafür den öffentlichen Vertrieb untersagen, wenn die Voraussetzungen nicht oder nicht mehr erfüllt sind. Die BaFin arbeitet bei der Aufsicht der Kapitalanlagegesellschaften Kapitalverwaltungsgesellschaften , die in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum im Rahmen des Investmentgesetzes Kapitalanlagegesetzbuches KAGB tätig werden, mit den zuständigen Stellen dieses Staates eng zusammen und übermittelt den Stellen die erforderlichen Auskünfte.

Gegenstand der Erhebungen sind die von der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft und Investmentaktiengesellschaft gebildeten Investmentfonds Wertpapierfonds, Offene Immobilienfonds, Geldmarktfonds, Dachfonds, Gemischte Fonds, Hedgefonds, Dachhedgefonds, Derivatefonds, Altersvorsorgefonds.

Diese Zahlen werden in monatlichen Statistiken für jedermann zugänglich veröffentlicht. Die Meldungen sind elektronisch zu erstatten. Bei übergeordneten Fonds ist die Meldung für jede Anteilsklasse beziehungsweise jeden Teilfonds gesondert abzugeben. Bei übergeordneten Fonds ist die monatliche Meldung für jede Anteilsklasse beziehungsweise jeden Teilfonds gesondert zu erstatten. Anlagen in Wertpapieren und Schuldscheindarlehen, jeweils gegliedert nach Art und Sitz des Schuldners sowie nach der Laufzeit.

Gliederung der nach Art der Anlage und nach Art und Sitz des Schuldners differenzierten Forderungen sowie der nach Sitz und Mindestreservepflicht der Gläubigerbank unterschiedenen aufgenommenen Kredite nach Währungen. Ausgenommen sind die Angaben zu den monatlichen Ergänzungsmeldungen für Geldmarktfonds.

Es sei denn, die Risikolage der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft erfordert ein kürzeres Prüfungsintervall. Der Zeitraum, auf den sich die Prüfung erstreckt Berichtszeitraum , ist in der Regel das am Stichtag des Jahresabschlusses Bilanzstichtag endende Geschäftsjahr Berichtsjahr.

Bei vom Geschäftsjahr abweichenden Berichtszeiträumen muss der Prüfungsbericht mindestens das Geschäftsjahr umfassen, das am Bilanzstichtag endet. Wurde die Prüfung unterbrochen, ist in dem Bericht darauf hinzuweisen und die Dauer der Unterbrechung unter Darlegung der Gründe anzugeben. Geprüft wird nach den Grundsätzen der risikoorientierten Prüfung und der Wesentlichkeit. Der Prüfungsbericht muss übersichtlich und vollständig sein. Bei den im Prüfungsbericht vorgenommenen Beurteilungen sind die aufsichtsrechtlichen Vorgaben zu beachten.

Für die Beurteilung der Tätigkeit der Gesellschaft bedeutsame Ereignisse, die nach dem Bilanzstichtag der Gesellschaft eingetreten und dem Abschlussprüfer bekannt geworden sind, sind im Prüfungsbericht darzulegen. Die Prüfungsberichte sind der Bundesanstalt in dreifacher Ausfertigung an den Dienstsitz in Frankfurt am Main einzureichen.

In einer zusammenfassenden Schlussbemerkung ist auf alle wesentlichen Fragen Bezug zu nehmen, so dass hier ein Überblick über die wirtschaftliche Lage der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft und die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben gewonnen werden kann. Hinsichtlich der Lage der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft ist insbesondere auf die geschäftliche Entwicklung sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einzugehen. Der Prüfungsbericht ist unter Angabe von Ort und Datum zu unterzeichnen.

Änderungen der Rechtsform und der Satzung oder des Gesellschaftsvertrages. Änderung der Kapital- und Gesellschafterverhältnisse. Änderungen der personellen Zusammensetzung der Geschäftsleitung sowie Änderungen der Zuständigkeit der einzelnen Geschäftsleiter. Änderungen der Struktur des Geschäftsbetriebs, der erbrachten Dienstleistungen und Nebendienstleistungen. Änderungen der rechtlichen und geschäftlichen verbundenen Unternehmen, über wirtschaftlich bedeutsame Verträge geschäftspolitischer Natur, die die zwischenbetriebliche Zusammenarbeit regeln, wobei insbesondere Angaben über Art und Umfang der vereinbarten Leistungen zu machen sind.

Über wesentliche auf andere Unternehmen ausgelagerte Aufgaben ist gesondert zu berichten. Dabei sind für diese Zweigniederlassung deren Ergebniskomponenten, deren Einfluss auf das Risikoprofil sowie die Risikolage und die Risikovorsorge der Gesellschaft insgesamt sowie deren Einbindung in das Risikomanagement zu beurteilen.

Eigenmittel Darzustellen sind Höhe und Zusammensetzung der Eigenmittel der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft nach dem Stand bei Geschäftsschluss am Bilanzstichtag und unter der Annahme der Feststellung des geprüften Abschlusses.

Anzeigenwesen Die Organisation des Anzeigewesens ist zu beurteilen. Lage der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft. Seine wesentlichen Aufgaben sind: Betreuung und Unterrichtung der Mitglieder Vertretung der Rechte und Interessen der Mitglieder Beratung und Unterstützung von Behörden Aufklärung der Öffentlichkeit über das Investmentwesen und die Vermögensverwaltung Aufnahme und Pflege von Beziehungen zu Verbänden und Wirtschaftsvereinigungen auf nationaler und internationaler Ebene Mitglied werden können Investmentgesellschaften, Investmentaktiengesellschaften, Vermögensverwaltungsgesellschaften sowie Holding-Gesellschaften.

Unternehmen und Privatpersonen, denen eine ordentliche Mitgliedschaft nicht möglich ist, können Informationsmitglied im BVI werden. Informationsmitglieder profitieren vom umfangreichen Informations- und Statistikangebot des Verbandes. Das Leitbild des Bundesverbandes lautet: Wir nehmen ihre Rechte unabhängig wahr. Unsere Fonds sind vor Insolvenz geschützt, denn die Vermögensgegenstände in den Fonds werden gesondert verwahrt. Sie stehen unter der unabhängigen Kontrolle der Depotbank, die ebenfalls staatlich überwacht wird.

Wir wollen dauerhaften Anlageerfolg. Unser Erfolg ist der Erfolg unserer Anleger. Hierbei sind nicht nur eine überzeugende Rendite, sondern auch Risikostreuung und Liquidität besonders wichtig. Wir unterstützen eine anlegergerechte Beratung, indem wir klar und umfassend über Chancen, Risiken und Kosten informieren. Wir erzeugen Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft. Für die kapitalgedeckte Altersvorsorge liefern wir geeignete Lösungen.

Wir fördern die finanzielle Bildung der Anleger. Sie muss zum Einlagen- und Depotgeschäft zugelassen sein. BaFin Bundesaufsichtsamt für das Finanzwesen. Bundesbank Erstellt Statistiken über die Fondsstruktur in Deutschland. Gegenstand der Erhebungen sind die von Kapitalanlagegesellschaften Kapitalverwaltungsgesellschaften und Investmentaktiengesellschaften gebildeten Investmentfonds.

Wirtschaftsprüfer Prüfung der Kapitalanlagegesellschaften Kapitalverwaltungsgesellschaften alle 2 Jahre und der Depotbanken jährlich. Wertpapiertransaktionen Erträgnistransaktionen Zins- und Dividendenforderungen Anteilscheintransaktionen Geldvermögenstransaktionen Bilanz und GuV Prinzipiell gibt es im fondsbezogenen Rechnungswesen 3 Kontenarten: Bestandskonten Ertrags- und Aufwandskonten Abschlusskonten Bestandskonten Bei den Bestandskosten wird zwischen aktiven und passiven Konten unterschieden.

Die Bewertung dieser Konten findet täglich statt. Aufgrund der börsentäglich stattfindenden Fondspreisermittlung ist es notwendig, die Wertpapiere und die Forderungen und Verbindlichkeiten des Sondervermögens aktuell zu bewerten. Bei der Verwendung dieses Begriffes ist also Sorgfalt geboten, da zwischen den einzelnen Bedarfszahlen gut ein Faktor 4 liegen kann. Dieser wird je nach Region auch Kniestock genannt. Im Allgemeinen fällt der Förderstrom mit steigender Förderhöhe ab.

Mauersteine werden in Deutschland in sog. Analog werden auch Mörtel , Beton oder Holz klassifiziert. Es werden Einlassdübel und Einpressdübel unterschieden, wobei bei ersteren eine entsprechende Vertiefung vorbereitet ist und bei letzteren eine solche Vertiefung erst während des Verbindungsvorgangs erzeugt wird.

Dünnbettmörtel Anstelle synthetischer Kleber kann im Dünnbettverfahren auch ein klassischer Mörtel als Bett bis 4 mm Dicke ausgelegt werden. Dünnbettmörtel sind einfache Zementmörtel, wobei feinster Sand als Gesteinskörnung dient. Dünnbettmörtel bedürfen jedoch eines ausreichend ebenen Untergrundes, da Unebenheiten nur bedingt ausgleichen werden können. Vorteilhaft ist die längere Einlegezeit für die Verlegung von z.

Fliesen und auch die Standfestigkeit unter Feuchtigkeitseinwirkung. Dünnschichtzelle Dünnschichtsolarzellen werden nicht aus Silicium hergestellt, sind kostengünstig und sehr dünn. In automatisierten Verfahren werden Einzelzellen durch Abscheidung dünner Schichten von gasförmigem amorphem Silicium oder anderen Halbleitermaterialien direkt und ohne sichtbare Leiterbänder auf ein Trägermaterial wie Glas aufgebracht.

Vorteile von Dünnschichtzellen gegenüber anderen Solarzellen sind die geringere Anfälligkeit bei Verschattungen und die höhere Formflexibilität.

Durchflussbegrenzer Durchflussbegrenzer oder Perlatoren dienen zur Regulierung des Wasserstrahls bei Armaturen. Durch das Beimischen von Luft wird die Durchflussmenge des Wasser reduziert, was zu einem geringeren Wasserverbrauch führt.

Ein effektiver Beitrag für die Begrenzung von Wasserverbrauch. Durchlauferhitzer Hiermit kann Trinkwasser direkt beim Durchlauf durch das Rohrsystme auf die gewünschte Auslauftemperatur erwärmt werden. Durchlauferhitzer werden elektrisch oder mit Gas beheizt und haben üblicherweise eine Leistung von kW.

Zur Erzielung einer möglichst guten Konstanz der Auslauftemperatur wird zunehmend eine elektronische Regelung verwendet. Duroplast Duroplaste oder auch Duromere genannte Materialien gehören zu der Gruppe der synthetischen Kunststoffe und bestehen aus harten, glasartige Polymerwerkstoffen. Sie verfügen über die Eigenschaft, sich nach der ersten Aushärtung nicht mehr zu verformen.

Bei energieeffektive Batterien kann die Wassertemperatur unabhängig von der Durchflussmenge über ein separates Bedienelement festgelegt werden. E Edelstahl Edelstahl bzw.

Er kann ohne weitere Beschichtungen im Freien eingesetzt werden, sofern keine besonderen Korrosions belastungen auftreten. Die Feuerbeständigkeit von Edelstahl ist höher als die normaler Stahlsorten. Effizienz Die Effizienz beschreibt den Aufwand des Nutzers, der zum Erreichen einer bestimmten Effektivität eingesetzt werden muss. Je kleiner die Zahl, desto niedriger und besser das Energieniveau. Einbaufeuchte Bei der Erstellung von Neubauten werden häufig Baustoffe mit erhöhtem Feuchtegehalt verarbeitet.

Ob Massivbau , Lehm oder Konstruktionsholz, die Gesamtmenge an Feuchtigkeit wird häufig unterschätzt. Werden diese Baukonstruktionen dann diffusionsdicht verschlossen, kann es zu Bauschäden und Schimmelbildung kommen. Einrohrsystem Bei den Einrohrsystemen wird das Heizungswasser über eine Ringleitung zu den Heizkörpern geführt, die in Reihe zum Wärmeerzeuger geschaltet sind, wobei an die Ringleitung Heizkörper wiederum in Reihe geschaltet sein können. Der Vorteil dieser Anlagen ist die einfache und kostensparende Rohrführung.

Es wird als Sicherheitsglas bezeichnet, weil bei einem Bruch der Scheibe keine scharfkantigen Splitter entstehen, sondern stattdessen kleine und oft stumpfkantige Stückchen, an denen man sich kaum verletzen kann.

Einspeisevergütung Die Einspeisevergütung bezeichnet den Betrag, den die Netzbetreiber einem z. Elastomer Elastomere sind formfeste, aber elastisch verformbare Kunststoffe , in denen geknäulten Polymerketten auf Zugbelastungen mit einer Streckung bzw. Entflechtung der Ketten reagieren. Ein bekanntes Beispiel ist Gummi, das heute überwiegend aus synthetischem Kautschuk hergestellt wird.

Elastizitätsmodul E-Modul Der Elastizitätsmodul ist ein Materialkennwert aus der Werkstofftechnik, der den Zusammenhang zwischen Spannung und Dehnung bei der Verformung eines festen Körpers bei linear elastischem Verhalten beschreibt.

Elektrochrome Schichten bestehen aus Materialien, die den Lichtdurchlass je nach angelegter Gleichspannung ändern. Die mikroskopisch dünne Beschichtung meistens Wolframoxid, Polyanilin wird durch Schwachstrom aktiviert und ändert so die Farbe, verbleibt aber durchsichtig.

Elektroheizung Bei Elektroheizungen unterscheidet man zwischen der elektrischen Direkt- und der Speicherheizung. Die Direktheizung zeichnet sich durch geringe Investitions- und hohe Betriebskosten aus. Sie besteht hauptsächlich aus einer elektrischen Heizwendel, die die Wärme direkt an die Raumluft abgibt. Für Speicherheizungen siehe Elektro-Speicherheizung.

Elektrosmog Unter Elektrosmog versteht man die Abstrahlung elektrischer Wechselstrom leiter in Form eines elektromagnetischen Feldes. Ohne Elektrosmog wäre allerdings das Telefonieren mit dem Handy oder der Empfang eines Radiosenders unmöglich. Hochfrequente Felder haben zweifelsohne schädlichen Einfluss auf Zellen, die Schädigung durch die uns umgebenden Felder z. Elektro-Speicherheizung Hierunter fallen z. Sie fallen vor allem durch ihre geringe Flexibilität auf, wenn nicht genügend Wärme gespeichert wurde.

Eloxierung Die anodische Oxidation von Aluminium wird Eloxierung genannt. Eloxal ist die Kurzbezeichnung für El ektrolytische Ox idation von Al uminium, sie stellt eine künstliche Verstärkung der Oxidschicht dar, die normalerweise bei Bewitterung entsteht und vor Korrosion schützen soll. Beispiele sind gasförmige Schadstoffemissionen aus Autos oder Schornsteinen , flüssige Emissionen aus Altlasten, staubförmige Emissionen von Halden oder Lärmemissionen. Heizöl oder Holzpellets , und auch von diesem bezahlt werden muss.

Die Umwandlung hat also einen Wirkungsgrad , Umwandlungsverluste sind nicht zu vermeiden. Der Endenergiebedarf muss im Energiebedarfsausweis getrennt nach den verwendeten Energieträgern angegeben werden. Energie Energie ist die Summe aus verrichteter mechanischer Arbeit und Abwärme. Energie kann weder gewonnen noch verloren werden, sie wird lediglich von einer in die andere Form umgewandelt.

Sie wird in Joules J oder Kilowattstunden kWh angegeben. Energie setzt sich aus Exergie und Anergie zusammen.

Innerhalb der Energiekette unterscheidet man Primärenergie , Sekundärenergie , Endenergie und Nutzenergie. Energie, erneuerbar Erneuerbare oder regenerative Energie stammt aus Quellen, deren Nutzung die Ressourcen des Ökosystems Erde nicht langfristig belasten. Erneuerbare Energien sind z. Solarenergie , Windkraft , Erdwärme und die Nutzung nachwachsender Biomasse ; im Gegensatz zu fossiler und nuklearer Energie.

Energie, grau Graue Energie ist jene Energie , die für Herstellung, Transport und Entsorgung eines Produktes oder auch einer Dienstleistung benötigt wird. Diese Energie belastet die Umwelt, ohne dass es sofort erkennbar ist. Graue Energie steckt z. In Elektrogeräten steckt manchmal mehr graue Energie, als zum Betrieb benötigt wird! Energie, regenerativ Siehe Energie, erneuerbar Energieausweis Der Energieausweis soll zu einer einfacheren Vergleichbarkeit des Energieverbrauchs von Gebäuden beitragen.

Energieverbrauch, Gebäudetyp, Einsatz alternativer Energieversorgungssysteme und Modernisierungs empfehlungen zusammengefasst und grafisch aufbereitet. Energiebedarf Als Energiebedarf wird die Energiemenge bezeichnet, die unter genormten Bedingungen z. Energiebilanz Die Energiebilanz für ein Gebäude erfasst typischerweise auf monatlicher oder jährlicher Basis den Zufluss von Energie zum Gebäude z.

Energieeffizienz Die Energieeffizienz gibt an, wie wirksam Gerät die zugeführte Energie umwandelt. Besonders effizient ist, was jeden unnützen Verbrauch vermeidet. Damit wurden erstmalig bei der Erstellung der Energiebilanz die primärenergetische Effizienz der Energieträger und die Effizienz der Anlagentechnik mit berücksichtigt.

Energiekennzahl Die Energiekennzahl gibt den Jahresheizwärmebedarf an und damit ist ein Energiekennwert zur Beurteilung von Gebäuden. Die flächenbezogenen Verbrauchswerte erlauben die Vergleichbarkeit verschiedener Gebäude. Energiepass Der Begriff Energiepass wurde inzwischen vom Energieausweis abgelöst, informiert aber wie dieser über den Energiebedarf eines Gebäudes und ermöglicht den Vergleich mit anderen Gebäuden.

Energiesparlampe Energiesparlampen sind Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät — also eigentlich besonders kleine Neonröhren — und einem Schraubsockel, um sie anstelle von Glühlampen einsetzen zu können. Die Röhre, in der die Gasentladung stattfindet, ist bei diesen Lampen gegenüber anderen Leuchtstofflampen kleiner und gebogen oder mehrfach gefaltet, um sie platzsparender unterzubringen.

Energiesparlampen sind um ein Vielfaches energieeffizienter als herkömmliche Glühlampen. Energiespeicher In einem Energiespeicher wird Energie gespeichert, um sie zu einem späteren Zeitpunkt je nach Bedarf wieder einsetzen zu können. Energieträger Energieträger können nutzbare Energie beinhalten und weitergeben. Dabei wird zwischen primären und sekundären Energieträgern unterschieden. Als sekundäre Energieträger werden zum Beispiel die Elektrizität oder auch die Druckluft bezeichnet.

Dieser lässt sich jedoch durch verbesserte Heiztechnik und Wärmedämmung sowie ein verändertes Nutzerverhalten deutlich senken. Sie setzt sich aus der inneren Energie und der Arbeit zusammen, die verrichtet werden muss, um das Volumen des Systems mit dem konstanten Druck zu erzeugen. Will man die Änderung der Enthalpie eines Systems messen, misst man in der Regel die Änderung der Temperatur und die des Volumens bei konstantem Druck. In der Regel ist das Material schwarz eingefärbt, wegen seiner hohen Beständigkeit und Dauerhaftigkeit wird es häufig im Glasbau verwendet.

Epoxidharz Epoxidharze sind durch Polykondensation gewonnene Kunstharze. Abbinde- und Aushärtungsgeschwindigkeit hängen im wesentlichen von der Umgebungstemperatur ab.

Der Vorteil von Epoxidharz liegt in der nahezu schwundfreien Aushärtung, der hohen Beständigkeit gegen Chemikalien und den sehr hohen Haftfestigkeitswerten. Hierfür werden wassergeführte Wärmetauscher als horizontale Rohrregister, Erdsonden oder Erdpfähle im Bereich des Gebäudes im Erdreich verlegt. Erdsonden werden als Tiefenbohrung etwa 30 bis Meter in die Tiefe gebohrt und eignen sich auch für den nachträglichen Einbau.

Erdwärmetauscher Mit einem Erdwärmetauscher kann nahezu konstante Temperatur des Erdreichs im Winter zur Vorwärmung der Zuluft und im Sommer zur Kühlung genutzt werden.

Als Medium zum Energietransport kommen Luft oder Sole zum Einsatz, wobei letzteres zu bevorzugen ist. Erntefaktor Der Erntefaktor gibt an, wie oft ein Solarsystem die zu seiner Herstellung benötigte Energie während seiner Lebensdauer wieder einspielt.

Bei einer Lebensdauer von 30 Jahren liegt der Erntefaktor für monokristalline Siliziummodule bei 5 bis 8, für polykristalline Siliziummodule bei 7 bis 14 und für Dünnschichtmodule bei 9 bis Estrich Estrich ist nach DIN ein auf einem tragenden Untergrund oder auf einer zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschicht hergestelltes Bauteil, das unmittelbar als Boden nutzfähig ist oder mit einem Belag versehen werden kann. Estriche gleichen Unebenheiten der Rohbau konstruktion aus und können Funktionen wie Feuchtigkeits, Wärme- oder Schallschutz übernehmen.

Der Estrichtyp wird abhängig von der Art des Bindemittels definiert: Anhydrit, Magnesia, Bitumen, Zement. Exergie Exergie ist ein Ausdruck für Arbeitsvermögen. Exergie bezeichnet den Teil der Energie , welcher umgewandelt werden kann und mechanische Arbeit zu leisten vermag. Extensivbegrünung Bei der extensiven Begrünung von Bauteilen geht es um die Anpflanzung naturnah angelegter Vegetations formen, die sich weitgehend selbst erhalten und weiterentwickeln.

Es werden Pflanzen mit besonderer Anpassung an die extremen Standortbedingungen und hoher Regenerationsfähigkeit wie niedrigwüchsige Moose, Sukkulenten, Kräutern und Gräsern verwendet. F Fachwerkhaus Fachwerkhäuser sind gekennzeichnet durch ihre Mischkonstruktion aus tragendem Holzfachwerk und einer Ausfachung aus Lehm oder Mauerwerk. Sie bilden eine eigene Baualtersstufe. Mit parallelen Ober- und Untergurten, als Dreieck oder auch parabelförmig. Facility Management Facility Management umfasst die Aufgaben zur kontinuierlichen Bereitstellung von Systemen und Inhalten, der Aufrechterhaltung der Funktion und der Anpassung an wechselnde organisatorische Bedürfnisse eines Gebäudes.

Damit wird deren höchste Gebrauchsqualität und Werthaltigkeit erreicht. Falz Falz bezeichnet den Bereich des Profils von Fenster und Türen, bei dem Rahmen und Flügel in ihrer Profilierung entsprechend aufeinander abgestimmt sind bzw. Farbtemperatur Die Kennzeichnung der Lichtfarbe einer Lichtquelle wird als Farbtemperatur bezeichnet. Die Farbtemperatur ist definiert als die Temperatur eines schwarzen Körpers in Kelvin K , eines planckschen Strahlers, die zu einer bestimmten Lichtfarbe dieser Strahlungsquelle gehört.

Sie ist entweder Teil der Wandfläche oder dieser vorgesetzt. Meist besteht sie aus Holz, Stein oder Putz Putzfasche. Faserbeton Faserbeton enthält Stahl -, Glas-, Textil- oder Kunststoff fasern, damit definierte mechanische Eigenschaften für spezielle Anforderungen erreicht werden können.

Als Faserbetonen sind jene Betone zu verstehen, bei denen die Fasern eine statische Funktion übernehmen, während Betone mit Fasern als Betonzusatzstoff ohne statische Funktion die Gruppe der fasermodifizierten Betone bilden.

Faserzement Faserzementtafeln sind ein Verbundwerkstoff, der aus Zement und Armierungsfasern besteht. Als Fasern werden synthetische, organische Fasern aus Polyvinylalkohol oder Polyacrylnitril und Prozessfasern Zellstoff verwendet.

Die Fasern übernehmen eine ähnliche Funktion wie der Stahl im Stahlbeton. Mikroskopisch kleine Luftporen in den Tafeln machen das Material frostbeständig. Es ist dennoch wasserdicht, UV-beständig, fäulnissicher und nicht brennbar Baustoffklasse A2. Fassade, hinterlüftet Die hinterlüftete Fassade ist eine Konstruktionsform von Kaltfassaden, bei denen ein durchlüfteter Spalt zwischen der Fassadenbekleidung z.

Glasscheiben und der Dämmung angeordnet ist. Ziel dieser Hinterlüftung ist die konsequente Trennung der Funktionen Wärmeschutz und Witterungsschutz. Dies bietet häufig Vorteile bezüglich der Schadensanfälligkeit, da jede Funktion für sich geplant und konstruiert werden kann. Fäulnis Der Befall von Holzteilen mit pflanzlichen Schädlingen , z. Besonders gefährlich ist der Befall durch Hausschwamm. Ungeachtet der Art des eingeatmeten Staubes sind die Partikel, wenn sie in die Atemwege gelangen, reizend.

Sie sind aus Holz oder Aluminium gefertigt und dienen dem Sicht- und Wärmeschutz. Sie sind Vorläufer der Lamellen -Rolladen. Fensterprofil, Aluminium Aluminium-Fensterprofile weisen gute Festigkeitswerte auf und sind oft leichter als Stahl — und Holzfenster.

Aluminium gilt als nahezu wartungsfrei, so dass aus diesem Material gefertigte Fenster eine lange Lebenserwartung haben. Die Fensterprofile entstehen üblicherweise im Spritzguss- oder im Strangpressverfahren Extrusion.

Kunststoffprofile sind gegen Korrosion , viele Säuren, Laugen sowie Abgase und Reinigungsmittel beständig. Sie sind licht- und farbbeständig und ohne Anstrich lange Jahre haltbar. Fernheizung Fernheizungen sind zentrale Heizungsanlagen, bei denen die Wärme in einem reinen Heizwerk oder Heizkraftwerk erzeugt wird.

Fernkälte Fernkälte wird, wie die Fernwärme, zentral erzeugt und über ein Leitungsnetz zum Endnutzer gebracht.

Dort wird die Kälte über einen Wärmetauscher in Klimaanlagen eingespeist. Die Kälteerzeugung kann mittels Kompressoren wie beim Kühlschrank , Absorptionskältemaschinen oder durch natürliche Kältequellen Schmelzwasser erfolgen. Der Transport der thermischen Energie erfolgt in einem wärmegedämmten Rohrsystem, das überwiegend erdverlegt ist.

Fernwärme versorgt vor allem Wohngebäude neben Heizung auch mit Warmwasser, indem die Wärme vom Erzeuger oder der Sammelstelle zu den Verbrauchern geleitet wird. Festigkeitsklasse Die Wahl einer Festigkeitsklasse beruht — neben bauphysikalischen Aspekten — auf der erforderlichen, rechnerisch zulässigen Druckspannung aus statischen Berechnungen.

Feuchteschaden Feuchteschäden zählen bei Altbauten zu der am meisten vertretenen Schadensgruppe. Es spielt dabei keine Rolle, ob das Wasser gasförmig oder als Kondensat auftritt. Bei einigen Baumaterialien ist zudem die Restfeuchtigkeit nach dem Einbau zu beachten, da erst bei Erreichen einer spezifischen Untergrenze eine Weiterverarbeitung möglich ist z.

Beton , Estriche, Fugen mörtel. Feuchtigkeitsmessung Für die Feuchtigkeitsmessung werden elektronische Messgeräte verwendet, deren Aussagefähigkeit jedoch meist begrenzt ist. Die Messprinzipien sind unterschiedlich, einerseits geben elektronische Messgeräte durch einfaches Auflegen auf die Oberfläche eines Untergrundes Messwerte an und andererseits durch Elektroden, die in die Konstruktion eingeschlagen oder in Bohrlöchern versenkt werden.

Feuerbeständigkeit Feuerbeständigkeit ist nach DIN die Eigenschaft von Bauteilen, eine Feuerwiderstandsdauer von mindestens 90 bzw. In dieser Zeit sind sie weder brennbar noch verlieren sie ihre statischen Eigenschaften. Feuerverzinkung Feuerverzinken ist eine Art der metallischen Beschichtung von Stahlteilen, die vor Korrosion schützen soll. Durch Eintauchen von Stahlteilen in ein Zinkschmelzbad von ca.

Feuerverzinken ist eine sehr wirtschaftliche Lösung Stahl langfristig gegen Korrosion zu schützen. Feuerwiderstandsklasse Eine Zuordnung von Bauteilen in Feuerwiderstandsklassen erfolgt nach der Zeitdauer, während der das Bauteil bzw. Filigrandecke Solche Elementdecken vereinen als Halbfertigteile die Vorteile der Vorproduktion im Werk mit der flexiblen Anpassungsfähigkeit auf der Baustelle in sich.

Das Halbfertigteil besteht aus einer 4 bis 6 cm dicken Stahlbeton platte sowie Armierungs stahl. Das Halbfertigteil wird au der Baustelle mit Ortbeton ausgegossen. Die Dachneigungsgruppe beeinflusst Art und Ausführung der Dachabdichtung. Das ist vorteilhaft bei Heizungsanlagen mit Wärmepumpen. Flachkollektor Dieser Typ des Solarkollektors besteht im wesentlichen aus einer Rahmenkonstruktion, die nach unten gut wärmegedämmt ist. Im Inneren liegen Rohre mit dem Wärmeträger , die mit dem Absorber schwarz beschichtete Metallplatte abgedeckt sind.

Darüber ist das Gehäuse mit einer Glasschicht abgedeckt. Die einfallende Sonnenstrahlung wird im Absorber in Wärme umgewandelt, die vom Wärmeträger zur Heizanlage transportiert wird. Verwendet werden Flachkollektoren für die Warmwasserbereitung und die Heizungsunterstützung in der Übergangszeit.

Sie erreichen dies, indem sie die Entflammung der zu schützenden Stoffe verhindern, die Entzündung behindern und die Verbrennung erschweren. Dabei ist jeoch zu beachten, dass viele Kleber nur kurze Zeit frisch bleiben. Zur farblichen Gestaltung können diese noch mit einer Glasur oder Engobe versehen werden. Je nach Einsatzgebiet müssen Fliesen dabei bestimmten Ansprüchen wie Abriebfestigkeit, Rutschfestigkeit, Druckfestigkeit, Biegefestigkeit oder Wärmeleitfähigkeit genügen.

Fliesenkleber Bei der Dünnbettverlegung werden Fliesen mit geeigneten Fliesenklebern fixiert. Unterschieden wird dabei zwischen Klebern auf Zement basis Klebe mörtel und Klebern auf organischer Basis Dispersionskleber, Epoxidharzkleber. Welcher Kleber zu wählen ist, hängt vom Untergrundmaterial ab sowie der späteren Nutzung bzw. Dabei wird ein vorgefertigert Trocken mörtel an der Baustelle durch Mischpumpen mit Wasser vermengt, über einen Schlauch ins Gebäudeinnere geleitet und der zähflüssige Estrich dort ausgebreitet.

Das Gemisch ist flüssig genug, um sich selbst zu nivellieren. Sie nehmen Einfluss auf die Erstarrung des Betons , die verzögert oder beschleunigt werden kann.

Floatglas Als Basisglas für verschiedenste Glasarten — auch für Fenster und Türen — wird heute überwiegend Floatglas verwendet. Floatglas weist jedoch keine besonderen sicherheitstechnischen Eigenschaften auf und darf nicht an bewegten Bauteilen von automatischen Türen verwendet werden. Alle Türen im Verlauf von Rettungswegen sind als Fluchttüren zu konstruieren. Sie sind dementsprechend zu kennzeichnen und mit Fluchttürverschlüssen auszustatten. Fluchtweg Entsprechend gesetzlichen Forderungen müssen öffentliche Gebäude jederzeit und ohne Hilfsmittel verlassen werden können.

Der Betreiber öffentlicher Gebäude muss mit Fluchtwegen und Notausgängen dieser Forderung gerecht werden. Fluchtwege und Notausgänge sind zu kennzeichnen und die Kennzeichnung muss an geeigneter Stelle angebracht und dauerhaft sein. Formaldehyd Formaldehyd kommt in Spanplatten und Holzwerkstoffen vor, wird hier aber schon seit mehreren Jahrzehnten in der Produktion vermieden.

Dispersionskleber, Lacke, Desinfektionsmittel oder Tabakrauch führen ebenfalls zu Formaldehydbelastung. Bei Menschen können Reizung der Schleimhäute v. Je schneller die Schwingung, desto höher wird die Frequenz. Die Einheit ist Hertz Hz. Sie werden vor allem bei Bühnenscheinwerfern und Strahlern mit verstellbarem Ausstrahlungswinkel verwendet. Aber auch waagerechte und senkrechte Schmuckstreifen — im einfachsten Fall schmale, farblich abgesetzte Linien — werden als Fries bezeichnet.

Mit einem Fries wird eine Gliederung der Wand vorgenommen. Frischbeton Bevor Beton erhärtet, ist er je nach Zusammensetzung unterschiedlich weich. Von Frischbeton spricht man, solange er noch verarbeitet werden kann. Fuge Fugen stellen den Raum zwischen zwei benachbarten Bauteilen oder im Zusammenhang mit der Verbands ausführung zwischen zwei Steinen dar.

Fugendurchlasskoeffizient Der Fugendurchlasskoeffizient beschreibt die Luftdichtheit von Fensterfugen. Fugenmörtel Fugenmörtel werden zum nachträglichen Ausfugen von Verblendern und Sicht mauerwerk oder von Fliesen verwendet. Statisch tragender Mörtel wird als Mauermörtel bezeichent.

Grundsätzlich wirken sämtliche derartigen Mittel auf der Oberfläche von Hölzern gegen Pilze wie z. Schimmelpilze und weitere Mikroorganismen, die das Holz schädigen könnten. Furnierschichtholz Furnierschichtholz wird durch paralleles Anordnen und Verleimen von Schälfurnieren hergestellt.

Fledermausgaube, Schleppgaube, Giebel- und Walmgaube sowie Dreieckgaube. Varianten dieser Grundformen sind in vielfältiger Zahl vorhanden. In einer weiteren Schreibweise ist das Bauteil in manchen Gegenden auch als Gaupe bekannt. Wände, Fenster, Dächer und Böden. Für die Niedrigenergiebauweise und Solararchitektur ist vor allem die thermische Gebäudehülle von Bedeutung.

Die Wärmedämmung der thermischen Gebäudehülle ist ausschlaggebend für den Transmissionswärmebedarf eines Gebäudes. Bei Raumhöhen zwischen 2,5 und 3 m ergibt sie sich nach folgender Formel, mit V e als beheiztem, eingeschlossenem Volumen: Sie soll einerseits die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verbessern und andererseits die Anforderungen an das Innenraumklima und der Kostenwirksamkeit energetischer Sanierungen sichern.

Gebäudevolumen, beheizt Das beheizte Gebäudevolumen V e ist das der wärmeübertragenden Hüllfläche eines Gebäudes umschlossene Volumen. Gebrauchstauglichkeit Bei statischen Bemessungen von Bauteilen wird zwischen der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit unterschieden. Der Begriff wird heute vornehmlich im Holzrahmenbau verwendet und beschreibt den Raum in einem Holzrahmen früher das Feld zwischen den Balken des Fachwerks.

Die Gefachfüllung wird Ausfachung genannt, die Gefachdämmung ist die Ausfachung mit Wärmedämmstoffen. Zunehmend finden zu dieser thermischen Nutzung folgende Systeme Verwendung: Erdkollektor, Bodenplattenkühler oder Fundamentspeicher, Energiepfahl und Erdsonden. Gerüst Gerüste sind Baukonstruktionen, die mit Gerüstlagen veränderlicher Länge und Breite an der Verwendungsstelle zusammengesetzt, ihrer Bestimmung entsprechend verwendet und dann wieder auseinandergenommen werden können.

Gesamtenergiedurchlassgrad g-Wert Unter dem g-Wert versteht man jenen Anteil des Sonnenlichts, der durch eine Verglasung dringt. Der Rest der eingestrahlten Energie wird reflektiert zurückgestrahlt oder von der Scheibe absorbiert aufgenommen.

In der Heizsaison ist ein hoher g-Werte somit vorteilhaft, weil mehr solare Energie das Haus erwärmt. Im Sommer sind niedrige g-Werte anzustreben. Gesteinskörnung Gesteinskörnungen sind ein körniges Material meist für die Verwendung als Zuschlagstoff im Bauwesen z. Gesteinskörnungen können natürlich, industriell hergestellt oder rezykliert sein. Normale Gesteinskörnungen werden in Kategorien Klassen eingeteilt. Kategorien geben das charakteristische Niveau für eine Eigenschaft vor.

Es kommt dabei immer darauf an, welchen Vertrag der Bauherr abgeschlossen hat. Aber bei beiden Varianten ist nicht der Bauherr in der Beweispflicht, sondern immer das Bauunternehmen oder der Handwerker, der am Bau des Hauses beteiligt war.

Gewinne, intern Alleine durch das Bewohnen eines Hauses erzielt man Beiträge zur Beheizung, die nicht vom Heizsystem kommen. Beispielsweise heizt jeder Mensch bedingt durch den Stoffwechsel das Haus mit. Die Heiz leistung ist dabei ganz beträchtlich: Darüber hinaus zählt auch die Abwärme elektrischer Geräte zu den internen Gewinnen.

Diese Energie ist gratis und sollte gut genutzt werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Fensterflächen eines Haus nach Süden zu orientieren, d. Um eine sommerliche Überhitzung zu vermeiden, sind hier insbesondere Möglichkeiten der Verschattung einzuplanen.

An den Auflagern treten entsprechend der Geometrie des Gewölbes und der Belastung teilweise hohe Abstützkräfte — der sogenannte Gewölbeschub — auf. Die Aufnahme dieser Auflagerreaktion mit nur geringen zulässigen Verformungen ist entscheidend für die Tragfähigkeit des Gewölbes. Die weiche Verbindung zwischen zwei Floatglasscheiben gewährleistet eine hohe Scheibenmasse mit geringer Biegesteifigkeit, die für einen hohen Schalldämmwert des Glases genutzt wird. Gips kann mit dem Fingernagel geritzt werden.

Im Estrichbau wird Gips aufgrund einer geschmeidigen Eigenschaft trotzdem als Bindemittel verwendet, da er in Verbindung mit Gesteinskörnungen an Härte gewinnt. Gipskartonplatte Gipskarton ist ein Baustoff aus Gips , meistens verwendet als Gipskartonplatten oder Gipskartonbauplatte, der beidseitig mit Karton kaschiert ist. Verwendung finden Gipskartonplatten im Trocken- oder Akustikbau. Ihre Stabilität erhalten die Platten durch die beidseitige Kartonage, welche die Zugkräfte aufnimmt.

Glas, photochrom Photochrome Gläser können ihr Lichtdurchlässigkeit selbst regeln. Der hohen Herstellungskosten wegen finden sie bisher jedoch hauptsächlich bei Sonnenbrillen und vereinzelt im Automobilbau Anwendung. Glaser-Verfahren Mit dem Glaser-Verfahren zur Diffusions berechnung kann der Verlauf des Sättigungsdampfdrucks und des Wasserdampfteildrucks in Bauteilen, sowohl im Kondensationsfall Winter wie im Verdunstungsfall Sommer beschrieben werden. Aus dem Glaser-Diagramm lässt sich ablesen, unter welchen Bedingungen in welchen Schichten eines Bauteiles Kondensation , also Tauwasser , vorkommen kann, und wie viel angefallenes Tauwasser während der Verdunstungsperiode wieder abgeführt wird.

Glasstein Bei Glassteinen oder Glasbausteinen handelt es sich um Hohlglaskörper, welche aus zwei schalenförmigen Glasteilen bestehen, die durch Erhitzen aneinander fixiert werden. Sie können eingefärbt sein oder eine Oberflächenstruktur aufweisen.

Glassteine werden häufig als transluzentes Mauerwerk verwendet. Gleichstrom Als Gleichstrom wird ein elektrischer Strom bezeichnet, dessen Stärke und Richtung sich nicht ändert. Globalstrahlung Unter der Globalstrahlung versteht man die gesamte Menge der Sonnenenergie, die auf eine horizontale Fläche auftrifft.

Die Globalstrahlung setzt sich aus der diffusen diffusen Strahlung ungerichtet und der Direktstrahlung der Sonne zusammen. Die baukonstruktiven Anforderungen entsprechen denen des Dachfirstes. Der Luftaustausch kann demnach über die entsprechende Konstruktion oder auch über Formteile erreicht werden. Grauwasser Als Grauwasser wird häusliches Abwasser ohne fäkale Feststoffe, z.

Abwasser von Bade- und Duschwannen, Handwaschbecken und gegebenenfalls Waschmaschinen bezeichnet. Durch Regenwassergewinnung und -nutzung wurden Konzepte entwickelt, wie Grauwasser für eine Weiternutzung verwendet und in Klarwasser umgewandelt werden kann.

Entstanden in der Zeit von bis bilden sie eine eigenständige Gruppe von Gebäuden, die sich durch gleichartige Konstruktionsmerkmale auszeichnen. Stadtquartiere mit Gründerzeithäusern zählen zu den bevorzugten innerstädtischen Wohnlagen.

Die in vielen Varianten erhältlichen Modelle besitzen allerdings eine geringe Wärmeleistung. Zudem kann der Heizkörper, wenn er mit Handtüchern verdeckt ist, kaum Wärme an den Raum abgeben. Handwerk Als Handwerk bezeichnet man gewerbliche Tätigkeiten.

Handwerker fertigen Produkte meist auf Bestellung an oder erbringen Dienstleistungen auf Nachfrage. Die handwerkliche Tätigkeit steht der industriellen Massenproduktion gegenüber. Das handwerkliche Gewerbe wird in Deutschland durch die Handwerksordnung geregelt.

Beim geneigten Dach kommen Hängewerke bei Pfettendächern zum Einsatz, wenn eine Überspannung der gesamten Gebäudebreite ohne Stützen erreicht werden soll.

Der Hausanschlusskasten ist gleichzeitig die Übergabestelle des Verteilungsnetzbetreibers. Im Hausanschlussraum gehen die Leitungen für die Elektroenergieversorgung und des Hausanschlusskastens ein, aber auch der anderen Medien, an die das Gebäude angeschlossen wird Gas, Wasser, Fernwärme. Hausbock Der Hausbock Hylotrupes bajulus zählt zu den gefährlichsten Schadinsekten, die Holzbauteile in Gebäuden befallen.

Der Befall durch Hausbock ist meldepflichtig. Neben den klassischen Anlagen zählen dazu auch die Anlagen für die Gebäudeautomatisierung, Fernmeldeanlagen, Wechselsprechanlagen usw. Der Befall durch Hausschwamm ist meldepflichtig. Bereits bei geringer Sonneneinstrahlung verdampft das Wärmeträger medium.

Am oberen Ende der Röhre wird die durch Kondensation frei werdende Wärme an die vorbeiströmende Wärmeträgerflüssigkeit übertragen. Heizenergiebedarf Der Heizenergiebedarf beschreibt diejenige Energiemenge, die der Heizungsanlage eines Gebäudes zugeführt werden muss, damit sie den Heizwärmebedarf des Gebäudes decken kann. Die Heizenergie ist gleich der Heizwärme zuzüglich der Verluste in der Heizungsanlage und in der Verteilung. Die Basis ist dabei der schwimmende Estrich. Die Heizwasser führenden Rohre können dabei auf dreierlei Weise verlegt werden: Diese Differenzen werden dann für jeden Tag der Heizperiode aufsummiert.

Sie liegt bei ca. Die Heizgrenze eines Gebäudes wird zur Berechnung der Heizgradtage verwendet. Heizkessel Im Heizkessel wird Brennstoff in nutzbare Wärme umgesetzt.

In einer Zentralheizung dient der Kessel als Wärmeerzeuger und kann in verschiedenen Bauformen und Ausführungen konstruiert sein. Der eigentliche Kesselkörper erwärmt das umlaufende Heizwasser durch die Brennerflamme und das hindurchströmende Abgas im Inneren des Kessels.

Moderne Kessel sind eine Funktionseinheit, bestehend aus dem Kesselkörper mit Wärmetauscher flächen, Brennraum und Wasserfüllung, dem Öl- oder Gasbrenner sowie der regeltechnischen Ausstattung. Brennwertkessel weisen zur Zeit die beste Effektivität auf.

Heizkörper Ein Heizkörper ist ein Wärmeaustauscher, der Wärme von einem Transportmedium meist Heizungswasser, aber auch Strom an die ihn umgebende Raumluft abgibt.

Heizkörper können als Konvektoren oder als Radiatoren ausgebildet sein. Eine Umwälzung des Heizungswassers übernimmt eine Pumpe , die in die Vorlaufleitung eingebaut wird. Bei guter Dämmung der Rohrleitungen werden alle Heizkörper mit der gleichen Temperatur versorgt. Heizkurven sind von Gebäude zu Gebäude unterschiedlich, da sie von verschiedenen Einflüssen abhängen. Eine richtig eingestellte Heizkurve sorgt für verminderte Wärmeverluste, eine verbesserte Regelung der Raumtemperaturen und spart dadurch Energie.

Heizlast Die Heizlast beschreibt die Wärmezufuhr in ein Gebäude, die zur Aufrechterhalt einer bestimmten Raumtemperatur notwendig ist. Sie wird in Kilowatt kW angegeben und richtet sich nach der Lage des Gebäudes, der Bauweise der wärmeübertragenden Gebäudehüllflächen und dem Bestimmungszweck der einzelnen Räume. Die Heizperiode hängt von der Lage des Gebäudes und von den wärmetechnischen Gebäudeeigenschaften ab. Heizstrahler Heizstrahler sind Geräte, die ihre Wärme mittels Wärmestrahlung abgeben und somit für eine unmittelbare Aufheizung der Umgebung sorgen.

Sie eignen sich sowohl für den stationären als auch den mobilen Einsatz. In der Regel heizen Heizstrahler mit Gas. Es gibt aber auch Infrarotstrahler , die häufig mit Strom betrieben werden. Heizstrahler eignen sich für Räume, die kurzfristig und relativ schnell aufgeheizt werden sollen wie z. Industriehallen, Museen oder Kirchen. So werden häufig Pellets -Wohnraumheizsysteme ergänzend zur vorhandenen Zentralheizung betrieben.

Auch kann ein Gas-Brennwertkessels mit einer Solarthermie -Anlage kombiniert werden. Dabei wird für die Warmwasserbereitung ein bivalenter Warmwasserspeicher eingesetzt. Heizsystem, monovalent Zur Wärmeerzeugung wird bei monovalenter Betriebsweise nur ein Heizsystem bzw.

Dies ist der Fall, wenn ein Wärmeerzeuger den gesamten Wärmebedarf allein decken kann und wenn keine weitere Energieart z. Solar zusätzlich eingesetzt wird. Heizwärmebedarf Der Heizwärmebedarf ist diejenige Energiemenge, die für die Erwärmung eines Gebäudes auf die gewünschte Soll-Temperatur nötig ist, um Transmissionswärmeverluste und Lüftungswärmeverluste auszugleichen.

Neben der Heizwärme tragen solare und interne Gewinne zur Erwärmung von Räumen bei. Heizwärmeverlust Als Heizwärmeverlust wird derjenige Energieanteil bezeichnet, der bei Gebäuden entweder als Transmissionswärmeverlust oder als Lüftungswärmeverlust verloren geht.

Heizwert Unter dem Heizwert eines Brennstoffs auch unterer Heizwert oder H u genannt versteht man die Energiemenge, die bei einer vollständigen Verbrennung frei wird. Der Heizwert sagt nicht alles über die nutzbare Energie aus, die in der Heizungsanlage aus dem Brennstoff erzielt werden kann.

Je nach Heizanlage ergibt sich ein unterschiedlicher Wirkungsgrad bzw. Sie lassen sich in vorhandenen Hohlräumen, z. In ihrer Wirkungsweise sind sie vergleichbar mit den Einzelelementen eines Lochplattenabsorbers. Hilfsenergie Hilfsenergie wie z. Strom wird für den Antrieb von Systemkomponenten z. Hinterlüftung Eine Hinterlüftung soll sicherstellen, dass Feuchtigkeit vor sperrenden Bauteilschichten effizient abgeführt wird.

Die anrechenbare Dämmschicht endet immer bei der Hinterlüftung. Hinterschnittanker Die Hinterschnittverankerung ist eine unsichtbare Befestigungsart von vorgehängten, hinterlüfteten Fassadenbekleidungen. Sie besteht aus einem Dübel oder Ankerhülse, einer Schraube und der Fassadenhalterung. Der Dübel wird in eine Bohrung mit konischer Aufweitung in die Rückseite der Fassadenbekleidung eingebracht und durch die eingedrehte Schraube in dem Fassadenmaterial gespreizt.

Über die Agraffe oder ein durchgehendes Profil wird die Fassadenbekleidung an der Unterkonstruktion befestigt. Hochlochziegel HLz Hochlochziegel sind Ziegel steine mit vertikalen, durchgehenden Hohlräumen senkrecht zur Lagerfuge. Die Anzahl der Hohlräume, ihre Anordnung, die Stegdicken, die Steinabmessungen und die Rohdichte führen in den normativen Vorgaben zu weiteren Unterklassifizierungen.

Man spricht bei Holmtreppen auch von aufgesattelten Treppen, da die Trittstufen wie der Reiter auf dem Pferd aufsitzen. Holzbalkendecke Holzbalkendecken sind bis in die Baualtersstufe der 50er Jahre eine typische Ausbildung der Tragkonstruktion von Decken. Brand- und Schallschutz eigenschaften von Holzbalkendecken sind zu prüfen.

Holzfäule Als Holzfäule wird der Befall mit pflanzlichen Schädlingen bezeichnet. Holzhackschnitzel Holzhackschnitzel sind zerkleinertes Holz Hackgut , z.

Holzhackschnitzel können aufgrund ihrer Schüttfähigkeit wie Holzpellets in vollautomatischen Heizungsanlagen verfeuert werden. Holzpellet Holzpellets werden aus Sägemehl hergestellt, indem das Sägemehl bei höherer Temperatur durch eine Lochmatrize gepresst wird. Die Asche kann als Dünger verwendet oder kompostiert werden. Pellets sind zur Zeit kostengünstiger als herkömmliche Brennstoffe.

Holzschädling Bestimmte Holzbauteile von Altbauten sind besonders gefährdet durch den Befall mit tierischen und pflanzlichen Schädlingen. Holzrahmenbau Die Holzrahmenbauweise ist eine klassische Bauweise für Holzhäuser.

Wände bestehen aus einem Rahmen aus Vollholz oder anderen tragenden Holzbauteilen z. Doppelstegträger , der in Wandmitte durch Holzstützen getragen wird und die Wärmedämmung aufnimmt. Dieses Holzgerüst wird von beiden Seiten beplankt. Der wesentliche Unterschied zum Holztafelbau besteht im geringeren Vorfertigungsgrad. Holztafelbau Die Holztafelbauweise eine Weiterführung der Holzrahmenbauweise und die mit Abstand gebräuchlichste Konstruktionstechnik im Holzrahmenbau. Die Holzrahmen, die durch Querstreben stabilisiert werden, sind mit Wärmedämmstoffen ausgefüllt.

Davor wird meist eine Fassade aus Holz oder Mauerwerk gesetzt. Die Holzkonstruktion wird damit zu einer selbst tragenden Tafel. Diese Bauart erlaubt eine weitgehende industrielle Vorfertigung der Bauelemente und ist deshalb schnell und preisgünstig.

Weitere Vorteile sind eine wirtschaftliche Vorfertigung, die Herstellung hochbelastbarer Systeme und die Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Materialien. Holzverbindung Traditionelle Holzverbindungen sind der Versatz schräger Anschluss eines Holzes an ein anderes , die Verblattung zwei Hölzer werden in einer Ebene miteinander verbunden zur Verlängerung oder zur Bildung einer Ecke und der Zapfen zwei Hölzer werden gegenseitig mittels eines Lochs und eines Zapfens verbunden, z.

Sie durchfrisst das Holz in allen Richtungen. Bauschäden durch tierische Schädlinge sind sorgfältig zu analysieren. Hülle, thermisch Die thermische Hülle ist jene Hülle, die durch die wärmeübertragende — und hoffentlich auch wärmegesämmte — Bauteile gebildet wird.

Hybridsystem Werden zwei oder mehr verschiedene Energiequellen miteinander kombiniert, um Strom oder Wärme für den gleichen Bedarf zu erzeugen, spricht man von einem Hybridsystem. Da das Angebot erneuerbarer Energien nicht ständig im gleichen Umfang zur Verfügung steht, ermöglicht ein Hybridsystem, beispielsweise aus Sonne oder Wind, Schwankungen untereinander auszugleichen und eine relativ stabile, regenerativ erzeugte Energieversorgung zu gewährleisten.

Hydratation Unter Hydratation — häufig auch als Hydratisierung oder Hydration bezeichnet — versteht man die Anlagerung von Wassermolekülen an gelöste Ionen. Dadurch entsteht eine Hydrathülle auch Hydrat-Sphäre bezeichnet. Der Begriff wird insbesondere bei der Produktion von Beton verwendet.

Dabei können sich Bestandteile mit toxischer Wirkung abspalten, die zur Belastung von Abwasser und Natur führen und sogar Trinkwasser verunreinigen können. Es bedeutet in der Regel, dass ein Stoff wasseranziehende Eigenschaften besitzt. Mit diesem Fachausdruck werden Substanzen charakterisiert, die sich nicht mit Wasser mischen.

Hydrophobierung Bei der Hydrophobierung eines Baustoffes wird dessen Wasseraufnahme reduziert. Dabei werden seine Poren und Kapillaren jedoch nicht verschlossen. Die Diffusionsfähigkeit des Baustoffes wird so gut wie nicht verändert. Zur Hydrophobierung kommen vorwiegend Silikon harze zum Einsatz. Der Begriff wird hauptsächlich im Bereich des Umweltschutzes benutzt und bedeutet hier den Eintrag von Schadstoffen, aber auch von Lärm , Licht, Strahlung oder Erschütterungen, in ein Umweltmedium.

Sie ist damit in der Regel das Ergebnis einer Emission. Imprägnierung Der Wirkmechanismus einer Imprägnierung beruht darauf, dass die Oberflächenspannung der jeweiligen Flüssigkeit auf dem Baustoff beeinflusst wird. Der jeweilige Wirkstoff lagert sich an den Porenwandungen des Materials an, ohne dessen Wasserdampfdurchlässigkeit zu beeinflussen. Folgende Imprägnierungen werden unterschieden: Häufig kommen Imprägniermittel auf Silikatbasis zur Anwendung.

Industrieboden Als Industrieböden werden alle Bodenbeläge, Estriche und Betonplatten bezeichnet, die sich für den Einsatz im Bereich sehr hoher Belastungen eignen. Komponenten von Industrieböden müssen entsprechend widerstandfähig Abriebfestigkeit, Druckfestigkeit , Biegefestigkeit usw.

Geeignete Estriche sind z. Kunstharz-Estriche, Magnesia-Estriche aber auch Zementestriche. Infilatration wird beeinflusst durch das Raumvolumen, den Luftwechsel beim Blower-Door-Test , einem Abschirmungskoeffizienten für verschiedene Gebäudestandorte sowie einem Höhenkorrekturfaktor. Infrarotstrahler Infrarotstrahler sind eine spezielle Form der Heizstrahler.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizstrahlern erwärmen sie jedoch nicht die Umgebungsluft sondern nur die angestrahlten Oberflächen mit infraroter Strahlung. Als Energiequelle verwenden sie Gas oder elektrischen Strom.

Innenausbau Innenausbau ist die Sammelbezeichnung für Gewerke des Tischlers, Zimmermanns oder Trockenbauers, die im Innern eines Gebäudes vorgenommen werden. Für den Innenausbau sollte nur Holz gewählt werden, da es mit den klimatischen Verhältnissen im Gebäude korrespondiert.

Der Innenarchitekt ist für die Planung des Innenausbaus zuständig. Innendämmung Innendämmung ist neben Aussendämmung und Kerndämmung die dritte Möglichkeit einer Fassadendämmung. Durch die Innendämmung ist es möglich, auch Kellerwände oder Fassaden denkmalgeschützter Gebäude wie bei Fachwerkhäusern zu dämmen. Hierbei ist es in den allermeisten Fällen notwendig, dem Tauwasser aspekt und den Wärmebrücken erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken.

Ohne gründliche Vorplanung sind hier Bauschäden vorprogrammiert. Beide Einheiten sind über einen Kältekreislauf miteinander verbunden. Innenleitungen bestehen aus Verteilungsleitungen, Steigleitungen , Verbrauchsleitungen, Abzweigleitungen und Geräteanschlussleitungen.

Inselsystem Inselsysteme sind unabhängig vom Stromnetz und garantieren eine ganzjährige autarke Stromversorgung. Sie benötigen Energiespeicher zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit bei schwankendem Energieertrag. Unterbricht eine Installationsdose eine luftdichte Schicht , so sollte die Dose luftdicht ausgeführt sein und luftdicht an die Schicht angeschlossen werden.

Installationsebene Beim Leichtbau, z. Diese kann aber nur funktionieren, wenn sie wirklich luftdicht verlegt wird. Schwachstellen sind hierbei alle Anschlüsse und Rohrdurchführungen. Es ist daher empfehlenswert, zwischen der raumseitigen Beplankung und der Dampfbremse eine Schicht vorzusehen, in der diese Installationen geführt werden können.

So sollen Abnutzungs- und Alterungserscheinungen entgegengewirkt werden. Intensivbegrünung Intensivbegrünungen auf Flachdächer weisen — im Gegensatz zu Dächern mit extensiver Dachbegrünung — anspruchsvolleren und pflegeintensiveren Bewuchs auf z. Gräser, Stauden, Sträucher und Bäume.

Sie müssen über einen entsprechenden Aufbau der Vegetations schicht verfügen. In den Möglichkeiten der Nutzungs- und Gestaltungsvielfalt sind sie bei entsprechender Ausstattung mit bodengebundenen Freiräumen vergleichbar. Isolierglas Isolierglas besteht aus mindestens zwei Scheiben, die über einen Randverbund gekoppelt sind. Zwischen den Scheiben entsteht so ein luftdicht abgeschlossener Hohlraum, der mit einer Füllung aus trockener Luft als Wärmepuffer wirkt und Wärmeverluste mindert.

Durch Füllungen dieses Scheibenzwischenraums mit Edelgasen wie Argon oder Krypton kann die Wärmeschutzwirkung noch weiter gesteigert werden. Isolierstück Isolierstücke sind ein Bauteil zur Unterbrechung der elektrischen Längsleitfähigkeit einer metallischen Gas- oder Wasserrohrleitung. Isolierung Eine Isolierung im Baubereich beschreibt die vollflächige Isolierung von Bauteilen wie Kellerwänden oder Rohren, bei denen das Ein- oder Ausdringen von Wasser vermieden werden muss.

Im Bereich der Elektrizität spricht man von Isolierung, wenn Strom führende Teile durch entsprechende Isoliermaterialien gegen Berührung geschützt sind. Isotherme Isothermen sind allgemein Linien mit gleicher Temperatur, z. In der üblichen Definition wird die Jahresarbeitszahl als Quotient aus Wärmeabgabe und aufgenommener elektrischer Energie bei Betrieb über ein ganzes Jahr bzw.

Dem Heizwärmebedarf, bestehend aus den Wärmeverlusten über Transmission und Lüftung, werden die interne und solare Gewinne gegengerechnet. Jahresprimärenergiebedarf Als Jahres primärenergiebedarf wird die Energiemenge in Kilowattstunden kWh bezeichnet, die zur Deckung des Jahresheizenergiebedarfs und des Trinkwasserenergiebedarfs aufgewendet werden muss.

Sie dienen dem Sonnen- und dem Sichtschutz. Jalousien bestehen meist aus horizontal angeordneten Lamellen aus Aluminium oder Kunststoff. Drehbare Lamellen dienen der Regulierung des Lichteinfalls. Hier ist auch darauf zu achten, dass diese Wind und Wetter ausgesetzt sind und diesem standhalten müssen. Sie können prinzipiell in allen Bauteilen vorgesehen werden.

Es handelt sich dabei meist um Leerrohre. Kabelkanäle gibt es in unterschiedlichen Abmessungen und Querschnittsgeometrien. Sie können mit Trennstegen ausgestattet sein, die eine übersichtlichere Verlegung ohne gegenseitige Beeinflussung gewährleisten. Kachelofen Kachelöfen gibt es seit der Bronzezeit und sie sind moderner denn je. Beliebt ist in diesem Zusammenhang die Ofenbank. Am weitesten verbreitet ist der Kachelofen mit gemauertem Sockel.

Die Kacheln dienen als Speichermedium, die Wärme nach und nach abstrahlen. Kalk, hydraulisch Hydraulische Kalke können auch unter Wasser abbinden und erhärten. Es wird dazu — im Gegensatz zu Luftkalk — kein Kohlendioxid aus der Atmosphäre für die Festigkeitsbildung benötigt.

Kalkputz Kalkputze zählen zu den Mineralputzen. Sie werden in der Denkmalpflege zur Sanierung historischer und denkmalgeschützter Fassaden eingesetzt. Bestandteile des Kalkputzes sind meistens gelöschter Kalk und Sand. Der wesentliche Vorteil des Kalkputze besteht in der ausgesprochen guten Wasserdampfdiffusionsfähigkeit. Kalkputze erhärten chemisch, das bedeutet, dass sie sich durch Karbonatisierung verfestigen.

Um chemisch zu reagieren braucht Kalk Wasser, mit dem er angemischt wird. Kalksandstein Kalksandsteine bestehen aus Kalk und kieselsäurehaltigen Zuschlägen als Bindemittel. Die Mischung wird verdichtet und unter Dampfdruck gehärtet. Produziert werden alle Mauerstein-Formate. Sie sind vergleichsweise schwer und daher gut schalldämmend und wärmespeichernd, jedoch haben sie keine guten Wärmedämmeigenschaften. Kaltdach Das Kaltdach ist eine Dachkonstruktion, bei der zwischen dem wärmegedämmten Tragwerk und der Dachhaut beim Flachdach bzw.

Dadurch wird ermöglicht, dass durch die Wärmedämmung diffundierte Feuchtigkeit entweichen bzw. Kaltdächer bieten einen höheren sommerlichen Hitzeschutz als Warmdächer , sind hingegen etwas teurer. Kältemittel Kältemittel nehmen durch Verdampfen bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck Wärme auf und geben sie durch Verflüssigen bei höherer Temperatur und höherem Druck wieder ab.

Natürliche Kältemittel sind z. Die einzelnen Schalen übernehmen unterschiedliche konstruktive und bauphysikalische Funktionen. Der Witterungsschutz wird von der vorgehängten Bekleidung gewährleistet, die dahinter liegende Luftschicht ist kalt. Kaltklebung Kaltklebung ist das Verbinden von flächigen Erzeugnissen mit Klebstoffen, die bei normalen Umwelttemperaturen verarbeitet werden. Kapillarität Ein kapillar aktiver Stoff hat die Eigenschaft, Wasser aufzusaugen.

Wasser breitet sich in dem kapillar aktiven Stoff aus und steigt dabei auch gegen die Erdanziehung nach oben. Eine hohe Kapillarität weisen z. Mauern aus leichtgebrannten Ziegelsteinen, Porenbeton und Kalksandsteine auf. Karbonatisierung Im Bereich von karbonatisiertem Beton ist die Bewehrung im Stahlbeton durch die geringe Alkalität geringer pH-Wert des Betons nicht mehr wirksam vor Korrosion geschützt.

Bei hoher Feuchtigkeit z. Kautschuk Kautschuk wird in natürlichen und synthetisch hergestellten Kautschuk unterschieden. Aus Kautschuk werden Abdichtungsbahnen hergestellt. Kehlbalken Kehlbalken, auch Kehl riegel genannt, sind waagrechte Hölzer, die Dach sparren miteinander verbinden. Die Kehlbalkenlage dient also hauptsächlich der Versteifung des Dachstuhles und dessen Statik. Kehle Die Kehle stellt den inneren Übergang zwischen gleich oder unterschiedlich geneigten Dachflächen dar.

Unterschieden werden je nach Deckungsmaterialien und entsprechender Ausführung untergelegte Kehlen, eingebundene Kehlen und Metallkehlen. Kehlen müssen im geneigten Dach eine ausreichende Neigung aufweisen, um das Regenwasser ohne Staugefahr ableiten zu können.

Kellerwand Kellerwände werden meist als einschaliges Mauerwerk erstellt. Empfehlenswert ist in jedem Fall eine Perimeterdämmung , da diese nicht nur den Wärmeschutz erhöht, sondern diese Abdichtung der Kellerwände auch schützend wirkt. Kellermauerwerk hat folgende Funktionen zu übernehmen: Abtragung der vertikalen Gebäudelasten, Abtragung von horizontalem Erd- und Wasserdruck, Wärmeschutz.

Er ist ein holzzerstörender Pilz. Neben dem Echten Hausschwamm ist er in unseren Breiten einer der am häufigsten vorkommenden Gebäudepilze, und das nicht nur im Keller. Die Einheit wurde nach Lord Kelvin benannt, der mit 24 Jahren die thermodynamische Temperaturskala einführte. Viel kälter geht es wohl nicht mehr… Kerndämmung Für eine Kerndämmung wird der gesamte Zwischenraum von zweischaligen Wandkonstruktionen ganz mit Dämmstoff ausgefüllt.

Sie muss jedoch dauerhaft hydrophobierend , also wasserabweisend, wirken. Voraussetzung ist, dass die lose verlegten Platten über ein ausreichendes Eigengewicht verfügen, damit sie nicht verrutschen. Wasserführung und Abdichtung kommen dabei eine zentrale Bedeutung zu. Als Mörtel wird unter der Kimmschicht Normal- oder Leichtmörtel verwendet. Die resultierende Lagerfuge über der Kimmschicht hat hohe Ebenheitsanforderungen für Dünnbett mauerwerk zu erfüllen.

Einer geringen Wärmeleitfähigkeit von Kimmsteinen kommt in modernen Gebäuden schwerer Bauweise zur Vermeidung von Wärmebrücken eine besondere Bedeutung zu.