Forward Rates nach der Marktzinsmethode

 

Die stetigen Zerobondsätze werden unabhängig vom Interpolationsverfahren immer linear interpoliert. Die Kapitel Zerobondabzinsungsfaktoren und Forward Rates beschreiben, wie aus interpolierten stetigen Zerobondsätzen Parsätze und Nullkuponsätze (in der Zinsberechnungsmethode der Zinskurve) berechnet werden. Funktionsumfang.

Änderungen in der Zinsart bewirken keine Änderung der Marktdaten, sie sind für Neuanlage bzw. Go To Topic Listing Anleihen.

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In Periode 1 erhält man also Geld aus der einjährigen Geldanlage (0, €) und zahlt Zinsen für die zweijährige Kreditaufnahme (-0, €). Es bleibt Geld übrig in Höhe von $+0, – .

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Lerne erfolgreich mit unseren Online-Kursen wiwiweb. Die Erwartungshypothese liefert die gedankliche Grundlage für die Berechnung von forward rates bzw. Die Erwartungshypothese erklärt, warum in Hochzinsphasen die Zinsstruktur häufig invers ist und warum in Niedrigzinsphasen die Zinsstruktur in der Regel steigend ist. Sie erklärt jedoch nicht, warum steigende Zinsstrukturen die Regel und inverse Zinsstrukturen die Ausnahme sind.

Darüber hinaus vernachlässigt sie, dass langlaufende Anlagen ein höheres Zinsänderungsrisiko aufweisen als kurzfristige. Die Liquiditätspräferenzhypothese ergänzt zur Erwartungshypothese den Umstand, dass Investoren ihre zukünftigen Pläne nicht genau kennen und deshalb ihre Mittel lieber kurzfristig anlegen.

Dies wird durch die Furcht begründet, dass man langfristig angelegte Mittel nur zu ungünstigen Bedingungen wieder flüssig machen kann. Um die Investoren zu langfristigen Anlagen zu motivieren, wird daher eine Liquiditätsprämie bezahlt. Dies erklärt, warum die Zinsstruktur in aller Regel steigend ist. Kombiniert man die Aussagen von Erwartungshypothese und Liquiditätspräferenzhypothese, so kann man aus der Zinsstruktur die vom Markt erwartete Zinsänderung ableiten, zum Beispiel:.

Die Liquiditätspräferenzhypothese allein kann inverse Zinsstrukturkurven nicht erklären. Die Marktsegmentierungshypothese beruht auf der Erfahrung, dass es keinen einzigen einheitlichen Anlagemarkt gibt, sondern dass die Marktteilnehmer in einem Segment operieren und dieses selten verlassen.

Ferner wird davon ausgegangen, dass auf Grund mangelnder Voraussicht und der daraus begründeten Risikoaversion das Marktverhalten der Kreditgeber durch Liquiditätspräferenz charakterisiert ist. Dies erklärt den überwiegend normalen Verlauf der Zinsstrukturkurve. Eine Erklärung, warum inverse Zinsstrukturkurven häufiger bei hohen kurzfristigen Zinssätzen auftreten, kann das Modell jedoch nicht geben. Aus den Modellannahmen folgen zudem, dass Wertpapiere unterschiedlicher Laufzeiten intrasegmental nicht substituierbar sind.

Neben diesen Zinsstrukturtheorien bzw. Die Zinskurve ist meist steigend, d. Das kann der Ausdruck dafür sein, dass der Markt höhere Zinsen in der Zukunft erwartet; ebenfalls wird die längere Bindungsdauer mit einer Liquiditätsprämie und einer Risikoprämie abgegolten.

Wie der Name andeutet ist dies die häufigst auftretende Form einer Zinsstrukturkurve. Dies bedeutet, dass die Zinsen von der Bindungsdauer unabhängig sind.

Unter der Annahme, dass der Markt eine Liquiditätsprämie und Risikoprämie zahlt, bedeutet dies, dass fallende Zinsen erwartet werden. Für langfristige Anlagen werden weniger Zinsen bezahlt als für kurzfristige Anlagen. Eine inverse Zinskurve kann auf unterschiedliche Art erklärt werden. Die Erklärung hängt von der jeweiligen Zinstheorie Erwartungstheorie, Liquiditätspräferenztheorie, Marktsegmentierungstheorie, Preferred-Habitat Theorie ab.

Es gibt nie nur eine mögliche Theorie zur Erklärung einer inversen Zinskurve. Es gibt mehrere äquivalente Beschreibungsformen für eine Zinskurve. Diese Darstellung beinhaltet periodisch zu zahlende Zinsen. Es ist keine Thesaurierung vorgesehen. Die Zinskurve ist eine Abfolge von Diskontfaktoren. Ein Diskontfaktor ist dabei der Faktor, mit dem eine Zahlung in der Zukunft multipliziert werden muss, um den Barwert dieser Zahlung zu erhalten.

Somit entspricht ein Diskontfaktor gerade dem Bondpreis eines Zero-Coupons mit der gleichen Laufzeit. Aus der Zinsstruktur können forward rates berechnet werden, das sind Zinssätze, die ab einem bestimmten Datum in der Zukunft zu einer bestimmten Bindungsdauer gelten. Die Zinsstruktur ist eine Momentaufnahme bezüglich unterschiedlicher Restlaufzeiten und lässt keine Aussage über die Zukunft zu. Es lassen sich lediglich die impliziten Terminzinssätzen berechnen.

Diese sind aber in der Regel nicht identisch mit den zukünftigen Spotzinssätzen. Die Quellen für die Rohdaten sind je nach betrachteter Zinskurve unterschiedlich.

Gegebenenfalls wird, sofern für bestimmte Stellen keine originären Daten für eine Zinskurve vorhanden sind, diese auch aus anderen Zinskurven übernommen.

Eine wichtige Quelle für Rohdaten sind hier die Renditen von erstklassigen Nullkuponanleihen mit verschiedenen Restlaufzeiten, aber auch Kuponanleihen, z.