Fester oder variabler Zins

 

Es gibt zwei unterschiedliche Wege, um den Zins eines Darlehens für die Kreditlaufzeit festzulegen. In der Regel vereinbaren die Bank und der Darlehensnehmer einen festen Zinssatz, der über die komplette Laufzeit konstant bleibt.5/5(1).

Je länger die Laufzeit für den Kredit ist, desto höher ist dabei der Zinssatz, wobei die Bank dabei die Bedingungen weitergibt, die am Kapitalmarkt vorgegeben werden. Variable oder feste Zinsbindung? Sicherlich wird der Zinssatz bei b irgendwann steigen, aber die Frage wäre, ob sich b bei einer derart kurzen Laufzeit nicht doch rechnen würde. Wir halten dem entgegen, dass steigende Zinsen nicht unbedingt schlecht sind, sofern die Kreditzinsen an einem objektiven Leitzins orientieren. Sollte der Zinssatz explodieren, kann er auch in einen Festsatz umgewandelt werden allerdings dann sicher höher als bei a.

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Variabler und fester Zinssatz. Worin liegen die Vorteile und Nachteile.

Der Zinssatz errechnet sich dabei aus dem Indikator und einer Zinsmarge , also dem Aufschlag der Bank, aus dem sich deren Gewinn errechnet. Ein variabler Zinssatz ist die kostengünstigste Möglichkeit für den Kunden. Ein weiterer Vorteil ist die kurze Kündigungsfrist. Zu jedem Quartalsende besteht die Möglichkeit, den Vertrag zu beenden, ohne dass ein Pönale anfällt.

Diese Flexibilität macht sich besonders bei Bau bzw. Umbau bezahlt, denn die Banken stellen nur die wirklich benötigten Gelder zur Verfügung, so dass auf ungenutzte Gelder keine unnötigen Zinsen erhoben werden. Erfolgt eine Erhöhung des Zinssatzes, so ist diese nur auf die Restschuld anrechenbar, nicht aber auf die Gesamtsumme.

So kann selbst ein höherer Zinssatz zu einem kalkulierbaren Risiko werden. Nichts desto trotz besteht ein Risiko, da keine Zinssicherheit gegeben ist. Steigt der Referenzzinssatz, erhöht sich auch der Zinssatz Ihres Kredites. Entscheiden Sie sich in einem solchen Fall für den Umstieg auf einen Fixzinskredit, wird das betreffende Institut Ihnen diesen Kredit zu deutlich schlechteren Konditionen anbieten.

Ein Kredit mit variablem Zinssatz eignet sich für alle, die Veränderungen ihrer finanziellen und beruflichen Situation erwarte n, etwa in absehbarer Zukunft ein Erbe ausgeschüttet bekommen. Wer zusätzlich finanzielle Rücklagen hat bzw. Um den für Sie passenden Kredit zu wählen, sollten Sie zum Vergleich den sogenannten Effektivzinssatz heranziehen. Der Effektivzinssatz enthält neben dem Zinssatz selbst auch alle Kosten, Spesen und Gebühren wie etwa den Bearbeitungsgebühren oder den Kontoführungskosten.

In der Praxis wird hierbei von der Zinsbindungszeit gesprochen. Bei einem günstigen Satz ist es für den Kunden empfehlenswert, die Bindungsdauer so lange wie möglich auszuhandeln, um im Genuss dieser Konditionen zu bleiben.

Nach Ablauf der Zinsfestschreibung kann das Kreditinstitut marktüblich anpassen. Dies kann zu Vor- und Nachteilen für den Kunden führen. Die Belastungen können sinken oder steigen. Grundsätzlich hat aber der feste Zins für den Kreditnehmer den Vorteil, dass er langfristig mit der gleichen Belastung planen und rechnen kann.

Ärgerlich ist dies natürlich, wenn die Zinsen gebunden sind, und der Marktzins weit unter dem eigenen Vertrag liegt.

Es gibt zwei unterschiedliche Wege, um den Zins eines Darlehens für die Kreditlaufzeit festzulegen. In der Regel vereinbaren die Bank und der Darlehensnehmer einen festen Zinssatz, der über die komplette Laufzeit konstant bleibt. Es ist aber auch möglich, dass der Kreditzins variabel berechnet wird. Wo die genauen Unterschiede in der Praxis liegen, welche Variante Sie wann wählen sollen und wo die jeweiligen Vor- und Nachteile liegen, zeigt der folgende Ratgeber.

Das bedeutet in der Theorie, dass der Zins stetig dem aktuellen Marktniveau angepasst wird. Ändert sich dieses Niveau etwa am morgigen Tag, so ändern sich auch Ihre persönlichen Kreditzinsen. Ganz so kurzfristig gehen die Anpassungen in der Praxis allerdings nicht von statten. Vielmehr werden Sie mit der Bank vereinbaren, dass der Zins etwa alle drei Monate neu berechnet und dann entsprechend erhöht oder gesenkt wird.

Besonders Immobilienfinanzierungen oder Kredite über hohe Summen werden meist mit einem Festzinssatz belegt. Wie der Name unschwer vermuten lässt, verändert sich die Höhe der Zinsen, die Sie an Ihre Bank entrichten müssen, während der kompletten Vertragslaufzeit nicht. Es ist allerdings auch möglich, den Festzins nur für eine bestimmte Zeitspanne zu vereinbaren. Läuft Ihr gesamtes Darlehen etwa für einen Zeitraum von zehn Jahren, können Sie den Zinssatz beispielsweise auch für lediglich fünf Jahre festlegen.

Danach verhandeln Sie mit der Bank entweder über einen neuen Festzins für die Restlaufzeit oder lassen Ihr Darlehen variabel verzinsen. Um verstehen zu können, wo die Vor- und Nachteile der jeweiligen Zinsmethode liegen, müssen Sie zunächst über einige Grundlagen der Finanzwirtschaft informiert werden. Wie bereits oben erwähnt wurde, verändert sich der variable Zins eines Darlehens immer dann, wenn das allgemeine Zinsniveau modifiziert wird. Festgelegt wird dieses immer durch die Zentralbank eines Währungsraums.

Senkungen oder Erhöhungen des europäischen Leitzinses sorgen über komplizierte Mechanismen dafür, dass der Zinssatz beim Endverbraucher ebenfalls sinkt oder steigt. Wie das Verfahren genau abläuft ist für Sie als Kreditnehmer nicht wichtig. Lesen Sie also in der Zeitung von einer Erhöhung des Leitzinses, so wird sich Ihr variabler Darlehenszins in Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls erhöhen. Generell erhöht eine Zentralbank den Leitzins einer Währungsunion immer dann, wenn es wirtschaftlich gesehen gut läuft.

Der Grund hierfür ist, dass es andernfalls zu einer Inflation kommen könnte. Eine Senkung des Leitzinssatzes wird vorgenommen, wenn die Wirtschaft in eine Rezession oder gar Krise verfällt. Durch zinsgünstige Darlehen sollen Firmen wieder investieren können und so für einen Aufschwung sorgen.

Da es sich bei der Volkswirtschaft eines Staates aber um ein sehr komplexes Gebilde handelt, kann es zu Abweichungen des theoretischen Vorgehens einer Zentralbank kommen.

Die grundsätzliche Tendenz ist aber zweifelsohne korrekt und sollte für die nachfolgenden Ausführungen als Hintergrundinformation ausreichen. Die Theorie liefert bezüglich der Zinskosten eine klare Antwort auf diese Frage. Sollten die Zinsen in Zukunft stark ansteigen, so vereinbaren Sie mit der Bank am besten einen Festzinssatz. Ist hingegen mit einem Einbruch zu rechnen, so macht ein variabler Zinssatz definitiv mehr Sinn. Wird das Zinsniveau hingegen stagnieren, so ist aus rein finanzieller Sicht ebenfalls der variable Zinssatz zu empfehlen.