Bundesanleihen: Zinsen für Deutschland steigen rasant

 

Wenn die Zinssätze steigen (oder sinken), hat dies unterschiedliche Auswirkungen auf die Kurse verschiedener Wertpapiere. Insbesondere fallen die Anleihekurse im Allgemeinen, wenn die Zinsen steigen. Dieses Risiko ist allgemein umso höher, je länger die Laufzeit einer Anleiheinvestition ist.

Die künftige Zinsentwicklung ist ungewiss und kann nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden. Das Potenzial eines Anstiegs der Inflationsrate ist hoch aufgrund von Schuldenmonetarisierung und einem Absinken des Dollar-Wechselkurses.

Wichtige Informationen

Vergleich der Zinssätze Kanadischer Großbanken für Termineinlagen. Hier finden Sie die höchsten Zinssätze für Bankeinlagen in Kanada, Nordamerika und der ganzen Welt.

Eine erste Verteuerung ist schon zu beobachten. Der Durchschnittszins für Baugeld, wie ihn das Finanzportal Biallo. Das ist der höchste Stand seit einem Jahr. Ein Anstieg von 0,3 Prozentpunkten klingt nach wenig, doch auf eine Darlehenssumme von Dabei müssen Bauherren beachten, dass der Durchschnitt von 2,6 Prozent noch ein geschöntes Bild wiedergibt. In vielen Bankfilialen dürften die Sätze eher bei drei Prozent liegen.

Auf diesen Wert legen die Banken eine Marge, die sie an ihre Kunden weiterreichen. Das ist aber nicht der Fall. Die Zinsen beim Tagesgeld verharren bei weit unter einem Prozent und damit auch deutlich unter der Inflationsrate von zuletzt 1,9 Prozent.

Der Grund für diese nachteilige Entwicklung ist die Spaltung der Zinsmärkte: Bestimmend ist hier nämlich der Leitzins der Europäischen Zentralbank, und den wollen Mario Draghi und seine Kollegen noch für lange Zeit halten. Der künstlich niedrig gehaltene Leitzins birgt eine Hoffnung für jetzige und künftige Schuldner. Geht man von dieser Faustformel aus, dürften die Zinsen für Bundesanleihen in nächster Zeit eigentlich nicht höher als 3,1 Prozent steigen.

Die kurzfristigen Zinsen werden noch auf Dauer niedrig bleiben, zumindest aber nicht die Inflationskosten decken und damit einen realen Wertverlust verursachen. Aktien guter Unternehmen werden davon profitieren und alleine mit ihrer Dividende die immer noch nicht normalen Zinsen schlagen. Mehr Informationen finden Sie unter www. Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Fed muss "sehr, sehr vorsichtig sein" - zu strenge Geldpolitik könnte in einer Rezession münden Das Beste aus zwei Welten: Rückkehr der Inflation- Steigen nun endlich die Zinsen?

Alle Artikel des Autors. US-Notenbank erhöht Leitzins und wird etwas vorsichtiger. Google hat offenbar rund 20 Milliarden Euro auf die Bermudas transferiert. Die wichtigsten News von finanzen. Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Themen in diesem Artikel.

Wir gewichten die Wahrscheinlichkeiten. Beispielsweise glauben wir, dass es in den nächsten drei bis fünf Jahren eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich sein wird, dass die Zinssätze aufgrund des verhaltenen realen Wirtschaftswachstums und des anhaltenden Schuldenabbaus weltweit relativ niedrig bleiben werden. Der isolierte Besitz von Treasuries würde unsere risikofokussierte Philosophie konterkarieren, wonach wir einzelne Strategien so aufbauen, dass das gesamte Portfolio positive Renditen liefern kann, unabhängig von den Bedingungen am Anleihenmarkt.

Unser Ziel ist es, Gewinne für unsere Anleger zu erwirtschaften, und dies nicht nur, wenn die Märkte einem Aufwärtstrend folgen, sondern auch, wenn sie sich im Abschwung befinden.

Einfach nur einen geringeren Verlust zu verzeichnen als ein Referenzindex oder die Strategie eines anderen Anbieters ist für uns keine Option. Das Risikomanagement ist natürlich nur ein Aspekt unseres Ansatzes. Auch der Aufbau und die Verwaltung eines diversifizierten Portfolios sind entscheidend.

Da wir keiner Benchmark folgen, sind wir flexibel und können weltweit im gesamten Anleihenuniversum in Ländern und in Instrumente investieren, die wir für attraktiv halten. Um das potenzielle Risiko in Verbindung mit einem weltweiten Zinsanstieg zu verringern, wollten wir eine ausgleichende Position in Wertpapieren aufbauen, die bei steigenden Zinssätzen positive Erträge einbringen würde.

Zinsderivate in Mittel- und Osteuropa, vor allem in Ungarn, stellten eine relativ günstige Option dar, weil die Zinssätze des Landes unserer Ansicht nach viel zu niedrig sind für eine Wirtschaft, in der die Inflation steigt.

Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit einer unstrukturierten Straffung der Geldpolitik zugenommen hat. Vor diesem Hintergrund kosten ungarische Anleihen nicht viel, und wenn die Zinssätze steigen, steigen auch die Auszahlungen. Da wir unsere Käufe über den Terminmarkt abgewickelt haben, konnten wir das Risiko eines Anstiegs der weltweiten Anleihenrenditen ausgleichen.

Wir versuchen erst gar nicht, Market-Timing zu betreiben, wissen aber, dass sich die Märkte schnell und radikal bewegen können. Bei einem Marktumschwung zum Beispiel wird jede Art von Absicherung gegen weitere Rückgänge sehr teuer. Damit erklärt sich eine der jüngst ins Portfolio aufgenommenen Positionen.

Europäische Hochzinsanleihen scheinen besonders empfindlich auf einen negativen Umschwung in der Anlegerstimmung zu reagieren; die Renditen bewegen sich in der Nähe von Rekordtiefs. Folgt der Anleihenmarkt einem Abwärtstrend, würden wir davon ausgehen, dass sich der echte Index schlechter entwickelt als der synthetische, weil die Anleger sich aus Hochzinsanleihen zurückziehen und sich die Liquidität verschlechtert.